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Heute: Reisen in die unbekannte Mitte Europas

Hoyerswerda. Der Berliner Journalist und Schriftsteller Ingo Petz berichtet am heutigen Freitag um 19 Uhr im Schloss Hoyerswerda von seinen Reisen nach Belarus, Aserbaidschan und Neuseeland und liest aus seinen Büchern zu diesen Ländern. Der Berliner Journalist Mirko Schwanitz moderiert das Hoyerswerdaer Gespräch der Robert Bosch Stiftung. Martin Schmidt

Ingo Petz wurde 1973 in Stolberg (Rhld.) geboren, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Köln und Wolgograd. Er ist ein Kenner jenes Landes, dessen Kultur, vor allem der Jugendmusikszene und engagiert sich im Vorstand der belorussisch-deutschen Gesellschaft, denn "Belarus ist ein europäischer Kulturschatz, es lohnt, dass man ihn birgt. Das Land hat eine der reichsten Märchen- und Legendenschätze unter den slawischen Völkern - und eine starke poetische Tradition…" Ingo Petz bekennt: "Belarus wurde zu meiner Leidenschaft."

Belarus hat 9,5 Millionen Einwohner, seine längsten Grenzen verbinden es mit Russland, Polen und der Ukraine. Es war das erste Land, das im Zweiten Weltkrieg besetzt und das als letztes befreit wurde. Die Hauptstadt Minsk hat 18 Museen und 12 Theater.

Die Robert Bosch-Stiftung fördert mit dem Grenzgänger-Projekt die Begegnungen mit Schülern im Leon Foucault-Gymnasium und abends im Hoyerswerdaer Kunstverein.