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| 17:21 Uhr

Hoyerswerda
Hendrich wird neuer VBH-Chef

Wolf-Thomas Hendrich wird ab 1.Januar 2019 neuer Geschäftsführer der VBH. Er ist am Dienstag vom Stadtrat bestellt worden.
Wolf-Thomas Hendrich wird ab 1.Januar 2019 neuer Geschäftsführer der VBH. Er ist am Dienstag vom Stadtrat bestellt worden. FOTO: LR / Sascha Klein
Hoyerswerda. Hoyerswerdas Stadtrat spricht sich für den Dresdner als Grigas-Nachfolger aus. Von Sascha Klein

Die Entscheidung ist einstimmig. Der Stadtrat Hoyerswerda hat eine der zentralen Stellen im Hoyerswerdaer Wirtschaftsgefüge neu besetzt. Wolf-Thomas Hendrich wird zum 1. Januar 2019 neuer Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda. Der gebürtige Dresdner, der mit Frau und drei Kindern in Radebeul lebt, wird Nachfolger von Steffen Grigas, der schon vor längerem bekannt gegeben hatte, seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern.

Wolf-Thomas Hendrich arbeitet zurzeit noch als Technischer Geschäftsführer bei der Nordwasser GmbH, die sich in Rostock und Umland um die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung kümmert. Der Posten bei den Versorgungsbetrieben sei einerseits eine große Chance, sich in der Lausitz zu beweisen, so Hendrich. Andererseits ist der Sachse so wieder in der Nähe seiner Familie.

Wie Hendrich betont, will er sich eine Wohnung in Hoyerswerda nehmen, um auch die Vereinslandschaft vor Ort kennenzulernen. Sein Lebensmittelpunkt soll aber Radebeul bleiben. „Allerdings werden sie mich mit meiner Familie oder nur mit meiner Frau bestimmt an den Wochenenden öfter in Hoyerswerda treffen“, sagt er.

Wolf-Thomas Hendrich bringt eine breite Erfahrungspalette nach Hoyerswerda mit. Seit mehr als 20 Jahren ist der dreifache Vater in der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Sachsen und Südbrandenburg tätig. Von 2012 bis Ende 2017 war er Niederlassungsleiter, Geschäftsführer und Prokurist in Grimma und in Döbeln.

In Hoyerswerda steht Hendrich vor großen Aufgaben. Er muss einerseits dafür sorgen, dass die VBH auch weiterhin viel Gewinn abwirft, um innerhalb der SWH-Gruppe etwa das Lausitzbad und die Lausitzhalle querzufinanzieren. Zudem muss er das städtische Unternehmen fitmachen, um die weiteren Folgen des demografischen Wandels zu meistern. Hoyerswerda wird kleiner, es gibt weniger Kunden. Hendrich will Lösungen finden, um Kosten zu senken und trotzdem mehr Erlöse zu generieren.