ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:04 Uhr

Heimsiege schwer erkämpft

Sachsenklasse Ost Damen VfBW Hoyerswerda – TSG Kraftwerk Box./Weißw. 3:0 Mit einer durchschnittlichen Leistung stellte sich der erste Damensechser der Volleyballfreunde nach der Weihnachtspause vor. Frank Lidola

Die Gegner aus Riesa und Weißwasser konnten nur zeitweise die nicht immer souverän auftretenden Gastgeber in Bedrängnis bringen. Am Ende freute sich das Team über vier Pluszähler. Trainer Wolfgang Krannich musste aber analysieren, dass die großartige Leistung vor Monatsfrist nicht bestätigt werden konnte.
Eigentlich lief alles nach den Vorstellungen des Trainers. Es standen alle Spielerinnen zur Verfügung, auch der zuletzt fehlende Kapitän Claudia Karg. Maria Radchenko war wieder pünktlich aus der Ukraine zurückgekehrt und lief wie gewohnt als Zuspielerin auf. Die Einheimischen legten sich voll ins Zeug. Im Angriff wurde variabel gespielt, die Einsatzbereitschaft stimmte und auch im Service schaffte man durch erfolgreiche Risikoaufschläge die Grundlage für einen überlegen 25:11-Satzerfolg.
Im zweiten Satz lief es ähnlich, wobei neben der souveränen Marina Köhler vor allem Claudia Karg große Szenen im Mittel- und Hinterfeldangriff hatte, aber auch im Abwehrverhalten überzeugte sie und war immer zur Stelle. Schließlich ging der Satz verdient mit 25:16 an den Krannich-Sechser. Trotz der spielerischen Überlegenheit machte sich nun etwas Überheblichkeit in den Reihen der Blau-Weißen breit. Auch wenn der Platzbesitzer nie in Rückstand geriet und den 3. Satz mit 25:20 gewann, musste man für das zweite Match Schlimmes befürchten.

VfBW Hoyerswerda -
1.VC Riesa 3:1
Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten fand der VfBW-Sechser unter den Augen des Vereinsvorsitzenden Hans Jürgen Jesche, wieder zum Spiel. Sechs Punkte Vorsprung waren schnell erkämpft und konnten auch bis zum 16:10 verteidigt werden. Dabei bestätigte Claudia Karg ihre beste Saisonleistung vom Spiel zuvor, auch Linda Klaua und Daniela Kieslich fanden immer wieder die Lücken in dem gut aufgestelltem Riesaer Block. Doch dann verfiel der VfBW-Sechser in einen kurzen Winterschlaf. Die Gäste konnten nicht nur ausgleichen. In einer einsatzstarken Phase gelang dem Team von Sachsens Beachwart Thomas Beeg auch der Ausgleich. Obwohl die Einheimischen zwischenzeitlich die Möglichkeit eines Satzballes hatten, siegten die Gäste verdient mit 26:24 im ersten Satz.
Dank Marina Köhler, die ihre Topform der letzten Spiele bestätigte, blieb das Krannich-Team auf der Siegesstraße. Mit viel Kampf gelang dem VfBW der Satzausgleich (25:18).
Aber schon im dritten Abschnitt durfte wieder gezittert werden. Linda Klaua hatte auf der Mittelposition nur noch im Block einige Erfolgserlebnisse, so dass der Trainer reagierte und Claudia Schleiernick einwechselt. Eine kluge Entscheidung, denn wiederum hieß es zum Satzende 26:24. Mit einem 2:1 Vorsprung ging man nun in den vierten Satz und wollte unbedingt eine Tie braek-Entscheidung verhindern. Es war nicht alles Klasse, was die Damen der Volleyballfreunde am ersten Spieltag der Rückrunde ablieferten, doch in diesem letzten Satz konnte Clevernis und ein wenig Erfahrung ausgespielt werden. Man besann sich auf eigene Stärken und nutze die Schwächen des Gegners und konnte so mit einem klaren 25:13-Sieg, auch den erwarteten zweiten Heimsieg klar machen. Damit verteidigte das Team der Volleyballfreunde den zweiten Tabellenplatz.

Die VfBW-Mannschaft spielte mit: Marina Köhler, Claudia Schleiernick, Daniela Kieslich, Conny Widera, Maria Radchenko, Kathleen Krausch, Claudia Karg, Michaela und Linda Klaua