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| 01:03 Uhr

Heberle: „Wir sind noch keine Tourismus-Region“

Hoyerswerda.. Die Stimmen werden immer lauter, die Hoffnung immer größer: Eine der Zukunftssäulen der Region soll „Lausitzer Seenland“ heißen. Doch wer Touristen locken möchte, muss auch etwas bieten können. „Wir sind noch keine Tourismusregion. Christiane Klein

Wir müssen erst noch wachsen“ , betonte Markus Heberle, Regionalmanager für die sächsische Lausitz. Und „wir brauchen sie dazu“ , appellierte Heberle im Saal der Sparkasse an die Mitarbeiter der Tourismus- und Fremdenverkehrsbranche in der Region. Rund 100 Menschen waren der Einladung von Regionalmanagement und Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien gefolgt und hörten sich interessiert an, wie die Region vermarktet werden soll. Und Markus Heberle verstand sich als Motivator: „Den Schwarzwald kannte vor 20 Jahren auch noch niemand“ , so der Regionalmanager. Gemeinsam mit Gastronomen und Co. müsse deshalb so schnell wie möglich das „Image als Urlaubsregion“ aufgebaut werden. Über Groß-Ereignisse wie die Lausitzer Schlemmertage, Fischwochen und Besuchertage im Seenland soll der Bekanntheitsgrad der Lausitz steigen. Zudem soll auf Messen in der Region und internationalen Tourismus-Schauen immer wieder fürs Seenland und seine Freizeitmöglichkeiten und landschaftlichen Reize geworben werden. „Außerdem wollen wir die Menschen hier - vor allem junge Leute mit ins Boot holen“ , sagt Markus Heberle. Ein erster Schritt in diese Richtung ist der Jugendwettbewerb „Innovative Ideen für eine Urlaubsregion im Entstehen“ . Der soll im Mai starten. „Wir haben schon erste Interessenten“ , freut sich der Regionalmanager über das Interesse an der Zukunft des Seenlandes.