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| 02:49 Uhr

Haushalt beim Zvon angespannt

Bautzen. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon) hat die Haushaltssatzung mit gleichen Ausgaben wie im Jahr 2015 für 2016 beschlossen, plus Dynamisierung von 1,5 Prozent. red/br

Mit dem beschlossenen Haushalt des Zvon können alle Leistungen des Schienenpersonennahverkehrs abstrichslos bestellt werden. Das teilt Zvon-Pressesprecherin Sandra Trebesius mit.

Der Ausblick ab dem Jahr 2018 sehe dagegen deutlich negativer aus. Denn nach bisherigem Stand würden dem Freistaat Sachsen seitens des Bundes künftig weniger Regionalisierungsmittel für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) überwiesen.

In Sachsen bedeute das, dass bis zum Jahr 2031 etwa eine Milliarde Euro fehlen würden und nicht an die Zweckverbände verteilt werden könnten.

Der Zvon bekäme im Jahr 2018 etwa 1,2 Millionen Euro weniger Mittel.

In den Folgejahren wachse das Minus auf fast fünf Millionen Euro pro Jahr an. Damit könnte der Zvon ab dem Jahr 2018 nur durch Leistungsabbestellungen sowohl im schienengebundenen, als auch im straßengebundenen ÖPNV auf die finanzielle Situation reagieren.

Die Revision der Regionalisierungsmittel zwischen dem Bund und den Ländern sei, so Trebesius, noch nicht abgeschlossen. Gegenwärtig laufe zudem noch ein Verteilungsstreit zwischen den Ländern. Die Einigung werde in diesem Monat erwartet, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.