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Happy End für Computerkabinett in Wittichenau

16 Schülerarbeitsplätze und einen Lehrerarbeitsplatz samt zentralem Server und dem modernen Betriebssystem Windows 10 umfasst das neue Computerkabinett in der Oberschule Wittichenau. Fritz (r.) und Ramize probierten zur Einweihung am Dienstag gleich eines der Lernprogramme aus.
16 Schülerarbeitsplätze und einen Lehrerarbeitsplatz samt zentralem Server und dem modernen Betriebssystem Windows 10 umfasst das neue Computerkabinett in der Oberschule Wittichenau. Fritz (r.) und Ramize probierten zur Einweihung am Dienstag gleich eines der Lernprogramme aus. FOTO: cw
Wittichenau. (cw) Ein Schulförderverein hat vorgemacht, wie das Internet und moderne Netzwerke erfolgreich für ein gutes, sinnstiftendes Vorhaben benutzt werden können: Die Oberschule "Korla Awgust Kocor" in Wittichenau hat 2016 eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte der Region auf den Weg gebracht. Dank dieser "Schwarmfinanzierung", bei der viele kleine und größere Spenden über die Internetplattform "99funken.

de" akquiriert wurden, gibt es nun an der Schule ein Happy End in Sachen Computerausstattung: Denn seit dieser Woche ist das nagelneue und dringend benötigte Computerkabinett in der Oberschule installiert. "Wir sind sehr glücklich, dass all unsere Anstrengungen nun zum Erfolg geführt haben", sagte Daniela Crüger, die Vorsitzende des Fördervereins der Grund- und Mittelschule, während der großen Dankeschön-Feier am Dienstag.

Nachdem die Schule die Erneuerung ihres völlig veralteten ersten Computerkabinetts nicht auf andere Weise erreichte, gingen Eltern und Lehrer einen neuen Weg. Auf Anregung des früheren Schul-Elternsprechers Kay Buder wurde das "Projekt C" mit Film und Fotos im Internet beworben. Tatsächlich zahlten innerhalb von zwei Monaten 128 Unterstützer dieser Idee mehr als 8100 Euro ein, darunter auch die Ostsächsische Sparkasse Dresden und die Volksbank größere Summen. Damit war der Grundstock gelegt und die Stadt Wittichenau als Schulträger löste ihr im Vorfeld gegebenes Versprechen ein: 10 000 Euro und somit die Hälfte der benötigten Gesamtsumme würde die Stadt aus ihrem Haushalt locker machen, wenn auch die andere Hälfte finanziert ist.

Das eigentliche Happy End gab es nun aber zur Einweihungsfeier: Als Vertreter der Lausitzer Seenland Stiftung überreichte Stefan Skora einen Scheck in Höhe von 2000 Euro an den Schulförderverein. "Die Unterstützung von Schulen liegt unserer Stiftung sehr am Herzen", sagte er. Mit dem Geld der Seenland-Stiftung ist nun auch die letzte Lücke im Finanzplan von "Projekt C" abgedeckt.