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| 01:07 Uhr

Handball Startschuss für Aufholjagd

Auf einen guten Start in die Rückrunde hoffen der sportliche Leiter des LHV Hoyerswerda, Veit Burmeister (li.), und der neue Trainer Jaczek Kalisz.
Auf einen guten Start in die Rückrunde hoffen der sportliche Leiter des LHV Hoyerswerda, Veit Burmeister (li.), und der neue Trainer Jaczek Kalisz. FOTO: Foto: Gunnar Schulze
Bereits zwischen Weihnachten und Neujahr startete der LHV Hoyerswerda in die Vorbereitung der Rückrunde in der Handball-Oberliga. Am kommenden Sonntag wird es für die Mannschaft um Kapitän Alexander Miehle ab 17 Uhr bei der HSG Neudorf/ Döbeln im Punktekampf ernst. Nur ein Sieg zählt, um weiter aussichtsreich im Rennen um einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga zu bleiben. Von Gunnar Schulze

Dabei gab es am gestrigen Abend den ersten Kontakt zwischen der Mannschaft des LHV Hoyerswerda und ihrem neuen Trainer Jaczek Kalisz, der nach der plötzlichen Dumitru-Entlassung nach dem Hermsdorf-Spiel das sportliche Zepter in den Händen hält.
„Wir freuen uns auf diesen frischen Wind, der sicher auch bis in den kleinsten Winkel unserer Mannschaft gehen wird. Für einen guten Start in die Rückrunde müssen wir uns auf unsere spielerischen Mittel und unsere vorhandenen Tugenden besinnen“ , erzählt Spieler Conni Böhme.
Dabei wurden in den vergangenen Tagen besonders im konditionellen Bereich mit der Mannschaft gearbeitet, um das Gefühl „Lust auf Handball“ zu steigern, und die entscheidenden Voraussetzungen gelegt, um 60 Minuten Tempo-Handball anzubieten.
„Gerade in dieser Frage bot sich ein Ansatzpunkt, da Spiele mit gleich guten Teams über die Kraft entschieden werden. Und weil wir uns in dieser Beziehung keine Fehler mehr leisten wollen, müssen wir unsere Arbeit gewissenhaft machen“ , erzählt Trainer Jaczek Kalisz, der gut von der Mannschaft aufgenommen wurde.
Aller Voraussicht nach wird der komplette Kader am Sonntag mit zur Auswärtspartie nach Neudorf/Döbeln reisen können. Lediglich um Rückraummann Tino Kahls Einsatz steht noch ein Fragezeichen, da dieser mit einer Grippe in dieser Woche pausieren musste.
In Hoyerswerda dominierte der LHV mit 34:24 recht deutlich. Dennoch werde sich diese Begegnung nicht zum Selbstläufer entwickeln und man dürfe keinesfalls den Gegner dadurch auf die leichte Schulter nehmen und unterschätzen, heißt es aus dem Spielerkreis.
„Natürlich wird es jetzt zum Anfang schwer, da ich nicht alle Spieler aus meiner aktiven Hoyerswerdaer Zeit kenne. Dennoch denke ich, dass wir vor einer lösbaren Aufgabe stehen, die uns Selbstvertrauen und Kraft für die weiteren Aufgaben bringen wird“ , so der neue Übungsleiter.