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| 01:11 Uhr

Handball Sieg im Heimspiel ist Pflicht

Mit einem weiteren Heimsieg möchten die Handballer des LHV Hoyerswerda am kommenden Samstag gegen den EHV Aue II ab 17.30 Uhr im Beruflichen Schulzentrum „Konrad Zuse“ ihr Oberliga-Punktekonto füllen. Von Gunnar Schulze

Positive Signale gibt es dabei aus dem „Lazarett“ des Gastgebers. So kann der LHV gegen Aue auf seine beiden polnischen Spieler bauen. Ringo Schäfer plagt zwar noch eine Grippe, die ihn jedoch nicht hindern soll, seinen Beitrag zu leisten, um den 28:25-Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen. Dabei wollen die LHV-Handballer besonders den spielerischen Aspekt in dieser Partie zur Geltung bringen. „Es war schon erschreckend, was in den letzten Minuten des Kamenz-Spiels abgegangen ist, nachdem wir 55 Minuten das Geschehen klar diktiert haben. Diese Schaltpausen müssen wir abstellen“ , sagt Dirk Förster.
Vorerst zerschlagen hat sich die Hoffnung, dass der LHV möglicherweise auch als Vizemeister noch eine Chance zum Aufstieg in die Handball-Regionalliga hat. Beim Tabellenführer HSV Glauchau will man von einem Verzicht nichts wissen. „Ich weiß nicht, wo dieses Gerücht aufgetaucht ist, doch momentan gibt es, vorausgesetzt wir schaffen den Aufstieg aus sportlicher Sicht, an diesem Schritt nichts zu rütteln. Unsere Handlungen als Verein sind zumindest danach ausgerichtet, dass wir es packen“ , erzählt Jens Rücke vom HSV Glauchau. Schon deswegen sollte sich der LHV auch in diesem Spiel wieder auf seine eigene Arbeit und sein Spiel konzentrieren, um im passenden Augenblick vielleicht doch noch angreifen zu können.
Am Samstag um 17.30 Uhr gibt es für die Handball-Damen des SC Hoyerswerda in der Verbandsliga eine weitere Bewährungsprobe. Die Mannschaft von Trainerin Kerstin Herzer tritt beim Tabellendritten Koweg Görlitz an und möchte den Favoriten in seinen Gefilden mit einem Punktgewinn überraschen.
„Das Hinspiel war bereits eine denkbar knappe Sache. Wir sind bei unserer 21:22-Niederlage nur knapp an einem Punktgewinn vorbei geschrammt. Die Mannschaft liegt uns von der Spielanlage, vielleicht ist ja dieses Mal was zu machen“ , erzählt Trainerin Kerstin Herzer.
Dabei werden sich die Hoyerswerdaer in Bestformation auf den Weg nach Görlitz machen können und besonders auf Kampfgeist und das Quäntchen Glück setzen, das man bei einem solchen Spiel braucht. „Natürlich verbleibt uns nicht mehr viel Zeit, das Ruder als Tabellenletzter herumzureißen. Dass wir es können, haben wir bereits bewiesen, ich hoffe auf ein 100-prozentiges Abrufen des Leistungsvermögens, besonders der jungen Spielerinnen, dann haben wir auch auswärts unsere Chance“ , so Kerstin Herzer.