(jwa) HSV Apolda - SC Hoyerswerda 22:22 (13:11) Nach dem enttäuschenden Heimauftritt ging es am letzten Samstag zu den noch punktlosen Aufsteigerinnen aus dem thüringischen Apolda. Neben einem dezimierten Kader, nur Nadine Krebs saß auf der Bank, fiel auch Trainer René Althaus krankheitsbedingt aus. Demnach übernahm Damian Reichardt die Verantwortung. In der neugebauten, schmucken Sporthalle am Sportpark in Apolda, gingen die Gäste auch gleich durch ein schönes Tor von Vera Apitz mit 0:1 in Führung. In der Folge zogen aber die Apoldaerinnen durch einen Fünf-Tore-Lauf davon (6:3). Erst in der 23 Minute konnte durch die starke Spielmacherin Nadja Irmisch der Ausgleichstreffer zum 10:10 erzielt werden. Aber kaum den Gleichstand herausgespielt, landeten danach wieder sechs Würfe an Pfosten, Latte oder in den Händen der gegnerischen Torfrauen.

Nach der Pause waren es die Thüringerinnen, die immer wieder in Führung gingen. Beim 19:15 schwand bei einigen der mitgereisten SC-Fans schon ein wenig die Hoffnung. Doch die Hoyerswerdaerinnen kamen wieder heran. Die letzten drei Minuten waren dann vom kämpferischen, zerfahrenen Spiel beider Mannschaften geprägt, so dass keiner mehr einen entscheidenden Treffer erzielen konnte. Für die SC-Frauen bleibt ein Punktgewinn und die Erkenntnis, dass, wenn jeder an seine Grenze geht, sich Erfolge auch einstellen.

Für den SC Hoyerswerda spielten: A. Trunsch (Tor); V. Apitz (5), B. Kulke (6), N. Irmisch (2), M. Grabsch (2), N. Krebs, L. Rosemann (6/1), A. Weber (1).