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| 16:55 Uhr

Am Wochenende in Hoyerswerda
Gundermann-Party steigt am Samstag in der Kulturfabrik

 Die Band Leningrad 44 tritt bei der Gundermann-Party am Samstagabend in der Kulturfabrik Hoyerswerda auf.
Die Band Leningrad 44 tritt bei der Gundermann-Party am Samstagabend in der Kulturfabrik Hoyerswerda auf. FOTO: Band Leningrad 44
Hoyerswerda. Eine Talkrunde und die „Malwina“ runden das unterhaltsame Wochenende in der Kulturfabrik ab.

Die traditionelle Gundermann-Party findet in diesem Jahr am Samstag, 16. Februar, im Bürgerzentrum Braugasse 1 statt. Wie Kulturfabrik-Geschäftsführer Uwe Proksch mitteilt, findet im ersten Teil ab 16 Uhr (Einlass: 15.30 Uhr) bei freiem Eintritt ein Erzählsalon zum Thema „Gundi und ich“ mit Christian Völker-Kieschnick statt. Dazu ist der selten gezeigte Dokumentarfilm „Fernseher aus – Sternschnuppen an“ aus dem Jahre 1992 von Joachim und Waltraud Tschirner – letztere war einst Mitglied des Singeklubs Hoyerswerda – zu sehen. Anschließend gibt es für alle Besucher des Erzählsalons die Möglichkeit, über ihre Begegnungen mit Gundi zu berichten oder einfach nur seinen Weggefährten zuzuhören.

Der zweite Teil und damit die eigentliche Party beginnt um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Den Abend eröffnen die „Steinlandpiraten“ aus Berlin, so Proksch weiter. Patti Heidrich und Karsten Schützler fanden sich 2015 zum Akustik-Duo zusammen, um sich den Liedern Gundermanns zu widmen. Im Laufe der Zeit hat sich das Spektrum der beiden erheblich erweitert. Sie führen seitdem auch das Programm „Musik der Zwanziger“ auf und sind zu einem Autorenduo gewachsen. So gewannen sie mit eigenen Liedern den Jurypreis des Liederfestes „Hoyschrecke 2017“.

Anschließend tritt die Band „44 Leningrad“ aus Potsdam auf. Die Gruppe ist vielen Hoyerswerdaern durch die Prohibitionsparty und Silvester in der Kufa-Zwischenbelegung noch in Erinnerung. Mit ihrem Off-Beat, den sie Russian Speed Folk nennen und der zwischen osteuropäischem Volkslied und westlichem Pop, zwischen Polka und Ska schon immer eine Brücke geschlagen hat, bringen sie ihr tanzwütiges Publikum zum Brodeln. Karten für die diesjährige Gundermann-Party gibt es im Vorverkauf und ab 19 Uhr an der Abendkasse.

Am Sonntag, 17. Februar, gibt es noch ein Stückchen Gundermann in der Kulturfabrik. „Die Geschichte von der Kleinen Malwina“, das Rockmusical der Brigade Feuerstein, wird ab 15 Uhr aufgeführt. Die Musik- und Kunstschule Bischof hat es neu inszeniert. Die Liedtexte stammen von Gerhard Gundermann und Alfons Förster. Die Musik haben die Feuersteine einst bei Größen wie den Beatles und Cat Stevens ausgeliehen.

(skl)