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Grünes Licht für Installation einer Behelfsbrücke

Lohsa. In seiner Sitzung hat der Gemeinderat Lohsa der Vergabe der Vorbereitungsarbeiten zur Installation einer Behelfsbrücke über den Koblenzer Graben an die Wehner GmbH aus Crostwitz/OT Horka beschlossen. Die aktuell laufenden, wie die Beschlussvorlage schreibt "dynamischen Kippenstabilisierungsmaßnahmen" in der Nähe der vorhandenen, aber nicht mehr tragfähigen Brücke machen Sicherungsmaßnahmen am derzeitigen Bauwerk sowie den für die Zeit nach der Sanierung vorgesehenen Neubau zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich, heißt es weiter. mft1

Ohne einen Übergang an dieser Stelle aber sei die Bewirtschaftung der Restflächen des Zeltplatzes Z3 sowie der Betrieb der technischen Anlagen der öffentlichen Ver- und Entsorgung nur noch eingeschränkt möglich.

Daher habe die Gemeinde das Technische Hilfswerk um Unterstützung bei der Errichtung einer temporären Behelfsbrücke ersucht. Hierfür müssen Fundamente beziehungsweise Brückenauflager hergestellt werden. Die Sondierung der Untergrundbeschaffenheit ergab Kosten, die wesentlich über den Schätzungen und Erwartungen lagen. In der Folge wurde umgeplant, die Elemente der Behelfsbrücke verlängert und die Auflage ins Hinterland verschoben. Die nun erforderlichen Fundamente wird die Firma Wehner zu einem Aufwand von circa 54 000 Euro errichten. Die Kosten werden im Rahmen der Kostenübernahmevereinbarung mit der LMBV von der Sanierungsgesellschaft übernommen.