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| 02:39 Uhr

Grünes Klassenzimmer ist der Favorit

Der Vorsitzende des Förderkreises Johanneum Hoyerswerda, Martin Bleidießel (hinten), ermuntert die Sieger und alle anderen Teilnehmer des Wettbewerbes "Neue HOFfnung", die Umsetzung ihrer Vorschläge für einen erholsamen Schulinnenhof aktiv voranzutreiben.
Der Vorsitzende des Förderkreises Johanneum Hoyerswerda, Martin Bleidießel (hinten), ermuntert die Sieger und alle anderen Teilnehmer des Wettbewerbes "Neue HOFfnung", die Umsetzung ihrer Vorschläge für einen erholsamen Schulinnenhof aktiv voranzutreiben. FOTO: mft1
Hoyerswerda. Der Förderkreis des Johanneums Hoyerswerda will den Innenhof der Schule für eine aktive Erholung in der Pause umgestalten. Beim Tag der offenen Tür wurden jetzt die besten Vorschläge aus dem Wettbewerb "Neue HOFfnung" gekürt. Mandy Fürst / mft1

Der Förderkreis hatte den Wettbewerb zu Beginn des Schuljahres 2016/17 ausgeschrieben und damit die 5. bis 10. Klassen eingeladen, sich mit einer Neugestaltung des Schulhofes auseinanderzusetzen. Der Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag bot jetzt Gelegenheit, die besten der 17 eingereichten Vorschläge zu küren. Drei Sonderpreise mit jeweils 20 Euro Preisgeld wurden an Schüler vergeben, die den Sportgedanken besonders gut integriert hatten. Die Betrachtung der Gesamtkonzeptionen brachte die Jury aus Vertretern von Schulleitung, Geschäftsführung und Förderkreis, der Schüler- und Elternräte sowie dem Hausmeister und des ausführenden Architektenbüros zu dem Entschluss, der Klasse 8a den dritten Platz (50 Euro), der 10c den zweiten Platz (100 Euro) und der 9c den Sieg mit 150 Euro Preisgeld zuzuerkennen.

Der Plan der 9c sieht vor, den Schulgarten zurückzubauen und dafür ein themenoffenes "Grünes Unterrichtszimmer" anzulegen, das sich an Vorbilder von Amphitheatern anlehnt und für dessen Nutzung die Klassen sich bei Bedarf einschreiben können. Die Siegerklasse habe sich durch umfangreiche Ideen für die eigens ausgeteilten maßstabgerechten Pläne ausgezeichnet, sagt Ursula Philipp. Auch die mitgelieferte Kostenschätzung, eine freiwillige Zusatzaufgabe, sei gut durchdacht gewesen. Und Klassenlehrer Hans-Peter Herrmann sei es gelungen, alle 24 Schüler für das Projekt zu begeistern. Das bestätigt auch Schüler Karl Christian Koch. "Wir haben das als Chance gesehen, wirklich etwas zu verändern", sagt er stellvertretend für seine Klasse.

Nicht alle Vorschläge seien 1:1 umzusetzen, sagt Ursula Philipp. Bis zur Festwoche vom 21. bis 25. August - die Christliche Schule Johanneum kann auf 25 Jahre Lehrtätigkeit zurückschauen - solle wenigstens eine Idee realisiert sein. Die weitere Umgestaltung des Innenhofes entlang der Ideen der Schüler werde dann in Etappen erfolgen. Finanziert wird das Projekt gemeinsam von Förderkreis und Schulträgerverein.