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| 11:37 Uhr

Stadtumbau: Mehr Balkone für die Neustadt
Weiterer Block im WK I steht vor der Sanierung

 Hoyerswerda, Liselotte-Herrmann-Straße: Die Wohnungsgesellschaft lässt den Block Herrmann-Straße 2 bis 10 (im Hintergrund) im Jahr 2019 sanieren.
Hoyerswerda, Liselotte-Herrmann-Straße: Die Wohnungsgesellschaft lässt den Block Herrmann-Straße 2 bis 10 (im Hintergrund) im Jahr 2019 sanieren. FOTO: LR / Sascha Klein
Hoyerswerda. Die Wohnungsgesellschaft will den Neustadt-Kern in Hoyerswerda Stück für Stück attraktiver machen. Von Sascha Klein

Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda will im Wohnkomplex I, der Keimzelle der Hoyerswerdaer Neustadt, einen weiteren Wohnblock sanieren. Dabei geht es um das Haus Liselotte-Herrmann-Straße 2 bis 10, das direkt an die Bautzener Allee grenzt. Der Großvermieter will auch dort Balkone anbauen, um die Attraktivität des WK I zu verbessern und zunehmend Familien in den Stadtteil zu lotsen. Die Wohnungsgesellschaft will nach eigenen Angaben rund 840 000 Euro in das Projekt investieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die beiden Wohnblöcke daneben, die Eingänge 12 bis 20 und 22 bis 26 sanieren und mit Balkonen ausstatten lassen. Zudem sind Mietergärten entstanden. Ob das auch bei der Sanierung des Hauses 2 bis 10 geplant ist, ist noch offen.

Auch im Wohnkomplex III will die Wohnungsgesellschaft investieren. Das Haus Johann-Gottfried-Herder-Straße 31 bis 37 wird saniert und bekommt unter anderem ein Wärmedämmverbundsystem, eine Kellerdeckendämmung und neue Balkons an den Giebelseiten. Die vorhandenen Balkone sollen saniert werden. Insgesamt investiert die Wohnungsgesellschaft 680 000 Euro in diesen Wohnblock.

Im Jahr 2019 plant das Unternehmen, das allein rund 7800 Wohnungen verwaltet, mit Investitionen in Höhe von 9,6 Millionen Euro. Das sind 2,5 Millionen Euro mehr als im Jahr 2018. Die größte Einzelinvestition der Wohnungsgesellschaft, die in diesem Jahr beginnt, ist die Sanierung des Hauses Günter-Peters-Straße 2 bis 8. Dieser Wohnblock soll barrierearm umgebaut werden und erhält neben zwei Aufzügen auch Balkone. Der Bau soll sich über die Jahre 2019 und 2020 ziehen. Kosten wird das laut Wohnungsgesellschaft etwa zwei Millionen Euro.

1,3 Millionen Euro soll der Bau des ersten Stadthauses auf dem Areal an der Hufeland-/Ecke Heim-Straße im WK Ve kosten. Es entstehen zunächst acht Mietwohnungen. Drei weitere Häuser sind in Planung. Dort will die Süba zudem Einzel- und Doppelhäuser errichten lassen. Die Bebauungspläne dafür liegen bis zum 7. März im Rathaus in der Altstadt aus.