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Großer Bahnhof im Bootshaus

Landrat Michael Harig (r.) und sein erster Beigeordneter Udo Witschas besichtigen das neue Bootshaus am Dreiweiberner See.
Landrat Michael Harig (r.) und sein erster Beigeordneter Udo Witschas besichtigen das neue Bootshaus am Dreiweiberner See. FOTO: Werner Müller
Lohsa. 1,8-Millionen Euro sind in den Wassersport am Dreiweiberner See investiert worden. Jetzt ist der Ersatz für das Objekt am Knappensee eingeweiht worden. Werner Müller / wml

Das neue Bootshaus des Dresdner WSV am blauen Wunder, Abteilung Lohsa, ist am Mittwoch eingeweiht worden. Politiker, Mitarbeiter des Oberen Bergamtes, Vertreter des Landessportbundes sowie des Sportbundes Lausitzer Seenland waren gekommen.

Der Neubau war aufgrund der Sicherungsmaßnahmen am Knappensee notwendig geworden, weil das dortige Objekt nicht mehr nutzbar ist und abgerissen wird. Alle Verantwortlichen bemühten sich Lösungen zu suchen, einen Standort zu finden und den Kanurennsport in der Region zu erhalten.

Wenn am Mittwochmittag Einweihung gefeiert werden konnte, dann nur dank vieler Beteiligter, die mit dazu beigetragen haben, dass etwas Neues für die Zukunft, vor allem für die Jugend entsteht. Noch ist nicht alles fertig. Denn eine Regattastrecke und Bootssteg sollen am neuen Objekt ausgebaut werden, damit an neuer Stelle am Dreiweiberner See wieder Kanuwettbewerbe wie zu früheren Zeiten am Knappensee stattfinden können. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Das neue Heim der Kanuten ist ausgestattet mit einer großen Bootshalle, Krafttrainings- und Versammlungsraum sowie Übernachtungsmöglichkeiten für die Sportler.

In der Feierstunde zur Einweihung wurde allen gedankt, die zum Gelingen des Neubaus beigetragen haben: LMBV, Oberbergamt, Politiker des Landkreises Bautzen, Abgeordnete der Gemeinde Lohsa sowie Sportförderung der Ostsächsischen Sparkasse - aber vor allen Dingen den Mitgliedern des WSV am blauen Wunder, die tatkräftig mitgeholfen haben und das auch weiterhin tun werden.

Landrat Michael Harig (CDU) sieht das 1,8 Millionen Euro teure Objekt als eine langfristige Investition in die Zukunft. Hier würden nicht nur Trainingslager und Wettkämpfe ausgetragen werden. Hier würden nicht nur die Mitglieder des WSV, sondern auch Kinder der Schulen der umliegenden Orte Sport treiben können.

Vor allen Dingen solle das neue Bootshaus mit seinen Anlagen eine Stätte der Sportförderung sein. Es gelte darum auch, Kindern aus ärmeren Schichten mithilfe der Sportförderung die Möglichkeit zum Sporttreiben zu bieten und sie zu fördern. So gesehen sei der Bau des Bootshauses auch soziale Arbeit.

Das ist das neue Vereinshaus am Dreiweiberner See. Es wurde in dieser Woche an die Wassersportler übergeben. Foto: Mandy Fürst
Das ist das neue Vereinshaus am Dreiweiberner See. Es wurde in dieser Woche an die Wassersportler übergeben. Foto: Mandy Fürst FOTO: Mandy Fürst