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Große Schatten

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – das war letzten Sonntag beim Sieg der Nationalmannschaft gegen Chile zu spüren. Nächstes Jahr ist WM – und wir können beruhigter als bei den vorherigen Turnieren nach vorne schauen Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – das merkte ich letzte Woche bei der Vorbereitung von ProChrist im nächsten Jahr.

Vor zehn Jahren hatten schon einmal Christen drei Wochen lang am Festplatz auf der Schnitterwiese zum Glauben eingeladen. Als ich vor vier Jahren hier nach Weißwasser kam, waren auch nichtkirchliche Menschen noch beeindruckt. Nun wollen im nächsten Jahr Christen aus verschiedenen Gemeinden es noch einmal wagen. Wir sind nun seit zwei Jahren dabei, es zu planen und zu wagen. Und spüren: Große Ereignisse ... .

Jesus hat mal gesagt: "Ich bin gekommen, um die Menschen zu suchen, die verloren sind." Hier klingt die Fürsorge Jesu für uns Menschen durch. Jesus zu begegnen, kann Leben verändern. Jesus bietet auch da noch Hoffnung, dass es Hoffnung gibt, wo ich nicht weiter weiß. Das tut gut. Und zugleich ist da der Auftrag, das, was er begonnen hat, fortzuführen. Und so ist für mich dieses Wort die Motivation, nächstes Jahr viel Zeit und Kraft in ProChrist zu investieren. Auch wenn die Schatten groß sind.

Aber oft merke ich: Es ist besser, groß zu denken, als den Kopf schnell in den Sand zu stecken. Denn das hat Jesus auch nicht getan. Er hatte einen großen Auftrag - und hat ihn umgesetzt. Er hat sich nicht von der Größe seines Auftrages beeindrucken lassen, sondern ist zu vielen Menschen gegangen und hat ihnen Veränderung in ihrem Leben angeboten. Und so wollen wir uns auch nicht von der Größe von ProChrist beeindrucken lassen. Ich freue mich schon auf das nächstes Jahr. Und hoffe: Wir sehen und sprechen uns da.