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| 01:07 Uhr

Grenzgang

Ein riesengroßes Achtungszeichen prangt unsichtbar über dem Bescheid, der gestern im Hoyerswerdaer Rathaus landete. Hinter dem „Ja“ des Regierungspräsidiums Dresden zum Haushaltsplan der Zuse-Stadt steht ein überdimensionales „Aber“ .

Es ist den Zeilen durchaus anzumerken, dass man dem Etat-Konzept der Zuse-Stadt in Dresden nur Zähne knirschend zustimmen konnte. Doch wer als Ursache für die vielen Auflagen auf schlechtes Finanz-Management Hoyerswerdas verweisen will, der macht es sich eindeutig zu einfach. Denn die Stellen, an denen das RP zu meckern hat, zeigen nur allzu deutlich, dass die Zuse-Stadt eigentlich keine andere Wahl hatte. Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Deshalb musste hart kalkuliert werden. Deshalb mussten Verwaltung und Stadtrat die Möglichkeiten der Haushaltsplanung bis an ihre Grenzen ausreizen. Ihr Ziel sollte es nicht sein, den goldenen Sparstrumpf von Dresden verliehen zu bekommen, indem man die enormen Kürzungen der Schlüsselzuweisungen ohne Aufmurren hinnimmt. Sondern oberste Priorität hatte, Hoyerswerda würdig am Leben zu erhalten. Und das ist gelungen!