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"Göttliches und Weltliches" im Frentzelhaus in Schwarzkollm

Schwarzkollm. Manfred Richter liebt seine Lausitz, in der er seit etwa 20 Jahren lebt. Das wird auch in der Ausstellung im Schwarzkollmer Frentzelhaus zu sehen sein, wo der Oßlinger Künstler mit seinen Gemälden eine Botschaft vermitteln will. hir1

Es gibt mehrere Ölgemälde von ihm, wo der Christ seine Heimat zeigt, wie er sie sieht. "Die gemalte Brücke in der Landschaft, soll die Menschen darauf bringen, dass sie im Zusammenleben verschiedener Kulturen Brücken der Gemeinsamkeit bauen müssen", so der Künstler.

Auch seine Ikonen sind eine Klasse für sich. Sie sind nichts Übergestülptes, sondern stets streitbare Werke, die zum Nachdenken zwingen. So könnte man lange über sein "Heiligenbild mit Euroscheinen" und seine "Apokalypse nach Johannes", wo markante Gebäude wie die Frauenkirche in sich zusammenstürzen, diskutieren. Manfred Richter malt seine Ikonen in der alten Temperatechnik.

Der ehemalige Gartenbauingenieur und Diplomkunsterzieher hatt bisher etwa 40 Ausstellungen - so in der Klosterkirche und im Rathaus Kamenz, in der russischen Gedächtniskirche Leipzig und in der Pilgerherberge Crostwitz. Ab kommendem Montag, 18 Uhr, sind seine Werke erstmals im Frentzelhaus Schwarzkollm zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung wird der Künstler, der auch ein Musiklehrerdiplom besitzt, selbst am Klavier musizieren.

Bei der Ausstellung besteht auch die Möglichkeit, einzelne Werke zu erwerben. Die Werke von Manfred Richter sind bis September zu sehen. Am 8. Mai wird er weitere Arbeiten im Forellzentrum Wittichenau ausstellen.