Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda hat einen neuen Computertomographen (CT) in Betrieb genommen. Das 64-Zeilen-CT-Gerät ist ein technologischer Quantensprung, teilt Klinikum-Sprecher Gernot Schweitzer mit.
Die größte Neuerung sei die erheblich verbesserte Auflösung des Geräts. Hinzu komme eine vergrößerte Gantry-Öffnung von 70 auf 78 Zentimeter Durchmesser, die einen höheren Komfort während der Untersuchung gewährleiste.

Im Seenland-Klinikum gehen CT- Untersuchungen künftig schneller

Besonders angenehm für den Patienten sei der schnellere Tischvorschub. Wurde der Patient bisher maximal acht Zentimeter je Sekunde durch die Öffnung bewegt, ist der Scan nun mit einem Vorschub von bis zu 23 Zentimeter je Sekunde möglich, heißt es. Dadurch vermindere sich die Zeit der Untersuchung erheblich.

Hoyerswerda

Weiterer Pluspunkt: die Bildqualität. Für die Beurteilung der Aufnahmen kann nun ein hochaufgelöstes Bild in eingefärbter 3D-Optik herangezogen werden. Etwaige Bewegungsunschärfen durch den Herzschlag werden minimiert und so sind selbst feinste Blutgefäße sichtbar. Nicht zuletzt lasse sich mit dem neuen CT die Strahlungsdosis auf ein Minimum reduzieren.

Neues CT im Seenland-Klinikum bringt geringe Strahlenbelastung

Diese Vorteile lassen auch das Herz von Chefarzt Dr. Mattias G. Schreiber höher schlagen. „Wir haben jetzt ein supermodernes Gerät, mit dem wir über viele Jahre auf höchstem Technologieniveau, bei geringster Strahlenbelastung und mithilfe von aussagekräftigen 3D-Bildern Diagnosen stellen können.“
Bereits im November hatten die Vorbereitungen für den Umbau mit der Lieferung eines Ersatzgerätes begonnen, so das Klinikum. Am 19. November ist das alte CT abgebaut und abtransportiert worden. Am 14. Dezember sei schließlich das neue Geräte erstmals angeschaltet worden. In den Tagen davor hatten sich die Kollegen in der Radiologie mit dem Gerät vertraut gemacht.