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Gesucht: die beste Band der Region

Fünf Bands aus der Lausitzer Region zwischen Kamenz, Großenhain und Hoyerswerda werden morgen Abend beim Band-Contest im Rahmen des gemeinsamen Pressefestes in Hoyerswerda den Musikhungrigen einheizen. Im Spar kassen-Saal der Zuse-Stadt beginnt der Wettbewerb ab 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Der Siegerband winkt die einmalige Möglichkeit, kostenlos eine CD im Studio AKM Productions & Recordings in Lauchhammer aufzunehmen. Welche Bands an den Start gehen, sei im Folgenden erklärt.


„Acid Storm“ (Großenhain)
Acid Storm - das sind die vier Musiker: Tobias Becker (Gesang), Christoph Peschel (Gitarre), Benjamin Schliep (Schlagzeug) und Stefan Bönsch (Bass). „Wir machen SkoR-Musik“ , erklärt Tobias Becker. Diesen Stil hat die junge Band erfunden. Er heißt ausgeschrieben „Some kind of Rockmusic“ (irgendeine Art von Rockmusik). „Wir spielen ausschließlich das, was uns Spaß macht“ , erklärt der Sänger.

„S 100“ (Neukirch/Koitzsch)
Rock- und Popmusik aus dem kleinen Dörfchen Koitzsch in der Nähe von Kamenz liefern S 100. Erst kurz vor Toresschluss haben sich die vier Jungs für den Contest angemeldet. „Das liegt daran, dass wir unsere CD noch nicht fertig hatten“ , erklärt Sänger Marcel Niemietz. Lang existiert die Band noch nicht. Erst vor zwei Monaten hatten die vier Musiker ihren ersten Auftritt. Mit deutscher Musik wollen sie ihr Publikum begeistern.

„Klartext“ (Hoyerswerda)
Angekündigt hatte sich diese Band unter dem Titel „Band noch ohne Namen - ganz ,frisch' zusammen - denken sich noch einen aus“ . Um für den Contest gerüstet zu sein, haben sie sich am Sonntag schnell noch getauft. „Wir nennen uns Klartext, weil dieser Name zu uns und unseren Texten passt“ , erzählt Joachim „Opi“ Bramborg, Leadgitarrist und Sänger. Die Gruppe besteht aus drei „Urmusikern“ , die vorhatten, eine CD einzuspielen, um sie im Internet zu verbreiten. Jetzt sind die Musiker zu sechst und spielen die Lieder des Komponisten, Sängers und Gitarristen Mario „Huckel“ Arzt. Die „Newcomer“ treten am Sonnabend zum ersten Mal auf.

„Cellar 35“ (Bernsdorf)
Eine Band, die in einem Keller entstanden ist, sich aber durchaus auch anderweitig zeigen kann - das ist Cellar 35 aus Bernsdorf. Die vier Jungs lassen sich nun schon seit fünf Jahren von der Musik leiten und nehmen selbst Platten auf, die auch schon mal im Wohnzimmer von Robert Böhme (Gitarre, Gesang) entstehen. Begonnen haben sie mit „ziemlich simplem Rock“ , wie André Weber, der Schlagzeuger, sagt. Heute sind sie moderner, meinen die vier.

„Nachspiel“ (Leippe-Torno)
Neben vier rein männlichen Gruppen hat die Band Nachspiel als einzige Frauenpower. Unter den sechs Bandmitgliedern sind vier Mädchen, die mit Songs aus den verschiedensten Stilrichtungen antreten. Doch auch die Jungen sind sich einig, dass ihre Musik längst nicht nur für Mädchen gedacht ist. Sie spielen alles von Rock bis Blues. Den Gedanken, eigene Musik zu machen, verwirklichten sich Nachspiel erst in diesem Sommer. „Früher haben wir nur gecoverte Songs gespielt. Aufgetreten sind wir meistens mit Tanzmusik auf Jugendweihen und Geburtstagen“ , erzählt Pianist und Backgroundsänger Martin Volkmar. (red)