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| 18:30 Uhr

Kommentar
Geschichten liegen auf der Straße

Lauta. Bücher über Lauta und sein Werk gibt es schon, das jetzige neue ist anders. Von Sascha Klein

Es gibt bereits umfangreiche Bücher über Lauta und das Lautawerk – von Peter Josef Belli und Maximilian Claudius Noack. Das neue Werk von Gabriele Schluttig ist weniger wissenschaftlich, dafür sehr persönlich. Ein Buch mit Aha-Effekt. Das hat der Stadt bislang gefehlt, weil es tatsächlich Geschichten erzählt und weniger historische Fakten aneinanderreiht. Es ist ein anderer Ansatz. Was der Kernstadt Lauta bislang auch fehlt, ist ein Ort, an dem seine Geschichte erlebbar wird. Lauta hat die Aluwerk-Geschichte, Lauta hat eine ganz besondere Gartenstadt. Doch es gibt kaum einen Anlaufpunkt, wo Lauta seine Schätze herzeigt. Im sozialen Netzwerk Facebook gibt es eine Lautaer Gruppe von Geschichtsinteressierten. Es gibt die Internetseite Zeitenleser. Womöglich findet sich auch außerhalb des World Wide Web eine Gruppe, die Lautaer Geschichte aufarbeitet. Denn Gabriele Schluttigs Arbeit im vergangenen Dreivierteljahr hat eindeutig gezeigt: Über genügend Geschichte und Geschichten verfügt Lauta allemal.⇥Sascha Klein