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Geschichte des Bernsdorfer Kulturvereins endet

Bernsdorf. Der Kulturverein Bernsdorf hat sich aufgelöst. Die Entscheidung viel einstimmig bei einer Versammlung, bei der laut Vereinssprecher Bodo Rudys von 24 Mitgliedern 19 anwesend waren. red/dh

Eigentlich sollte bei der Zusammenkunft ein neuer Vorstand gewählt werden. Laut Rudys erklärten drei Vorstandsmitglieder wie bereits im Januar, dass sie für eine weitere Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung stehen. "Trotz zahlreicher Bemühungen hatte der Vorstand im Vorfeld der Versammlung keinen Kandidaten finden könne", so Rudys. Auch während des Treffens gelang das nicht. So konnte kein arbeitsfähiger Vorstand aufgestellt werden. Die Konsequenz war die Entscheidung, den Verein aufzulösen, die dann einhellig getroffen wurde.

Bereits vor zwei Jahren hatte der Verein vor dem Aus gestanden. Damals hatte sich schon kein Vorsitzender gefunden. Entsprechend deutschem Vereinsrecht drohte die Liquidation. Daraufhin wurde ein Vorstand gewählt, dessen Mitstreiter die Leitung der jeweiligen Fachgebiete übernahmen. Aber das Problem der Nachwuchsgewinnung blieb.

Laut Satzung müssen nun die "alten Vorstandsmitglieder", wie Rudys informiert, als Liquidatoren die Abwicklung des Vereins übernehmen. Daher wurden bei der Versammlung vor wenigen Tagen vor allem rechtliche Fragen angesprochen. "In doch recht gedrückter Stimmung wurde die Versammlung beendet", so Bodo Rudys.

Der Kulturverein war im Jahr 2000 gegründet worden. Er organisierte unter anderem Lesungen, Mulitmedia-Shows, Ausstellungen von Bernsdorfer Schülern sowie Wanderungen und Busfahrten.