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| 02:35 Uhr

Geplantes Gemeindefest auf Eis gelegt

Burgneudorf. Es ist ein großes Jubiläum. Das 20-jährige Bestehen der Großgemeinde Spreetal. Ursprünglich wollte die Gemeinde dieses Jubiläum im September mit einem großen Gemeindefest begehen. Nun ist aufgrund der finanziellen Situation alles auf Eis gelegt. Anja Guhlan/ang1

Dem Spreetaler Bürgermeister Manfred Heine und dem Spreetaler Gemeinderat ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. "Dennoch wird das große Gemeindefest im September definitiv nicht stattfinden", erklärt Manfred Heine als Bürgermeister auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Der Grund: "Unsere Gemeinde befindet sich derzeit in einer desolaten Finanzlage. Wie kämpfen derzeit mit 1,5 Millionen Steuerausfall von dem Energieunternehmen Vattenfall. Wir können kaum noch Investitionen tätigen und auch in diversen Satzungen werden die Gebühren nochmal angefasst", erklärt Heine und fügt hinzu: "Wenn man im privaten Bereich kein Geld hat, richtet man auch keine große Geburtstagsfeier aus."

Manfred Heine rechnet mit rund 10 000 bis 15 000 Euro, die für ein Gemeindefest an Kosten nötig sein würden. In diesem Jahr können diese Kosten nicht getragen werden. Und um Sponsoren zu finden, die diese Kosten übernehmen, sei die Zeit zu kurz.

Daher hat die Gemeinde Spreetal den 20. Mai im Jahr 2017 anvisiert, um dort dann das Gemeindefest zum 20-jährigen Bestehen nachzuholen. "Das Jubiläum wollen wir in jedem Fall begehen. Zudem wollen wir das Fest am Spreetaler See ausrichten, um der Bürgerschaft und auch Gästen zu zeigen, was sich dort alles tut." In diesem Jahr könnte nämlich noch die äußere Erschließung des Spreetaler Sees abgeschlossen werden, bevor im neuen Jahr mit der inneren Erschließung begonnen werden kann.

"Wir wollen unbedingt den Beginn des Spreetaler Tourismus im Lausitzer Seenland stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken", so Heine.

Außerdem ist laut dem Bürgermeister bis Mai noch genügend Zeit um das Fest gut zu organisieren und eventuell den ein oder anderen Sponsor zu gewinnen.