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Gemeindefest in Spreetal ersatzlos gestrichen

Burgneudorf. Es ist erst einige Wochen her, dass sich die Gemeinde Spreetal endlich auf einen Termin für das Jubiläumsfest anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens im Jahr 2016 geeinigt hat. Nach zweimaliger Terminverschiebung wurde entschieden, dass am 16. ang1

September 2017 am Nordostufer des Spreetaler Sees gefeiert werden soll. Wie die RUNDSCHAU Mitte Juli informierte, wurde dann das Fest auf ein unbestimmtes Datum verschoben. Nun fällt es ganz aus.

Bürgermeister Manfred Heine und alle Ortsvorsteher haben sich nach mehrmaligen Beratungen darauf verständigt, das Fest abzusagen. Die Gründe für diese Entscheidung sind vielfältig: Zum einen merkt Bürgermeister Manfred Heine im aktuellen Gemeindeblatt an, dass die Resonanz der Bürger und der ortsansässigen Vereine zur Organisation und zur Durchführung eines solchen Festes fehlt. Auch sei seitens des Bergbausanierers LMBV immer noch keine verbindliche Zusage zur Nutzung des Spreetaler Sees eingetroffen. Dieser sollte in das Gemeindefest eingebunden werden.

Die Gemeinde verständigte sich darauf die Veranstaltung ersatzlos zu streichen. Einigen ist aufgrund der finanziellen Lage der Gemeinde Spreetal - es geht ihr so schlecht wie seit Jahren nicht - eh nicht zum Feiern zumute gewesen.

Zum Thema:
Bereits am 1. Januar 2016 ist die Gemeinde Spreetal 20 Jahre alt geworden. Sie entstand durch den Zusammenschluss der sieben Dörfer Burghammer, Burg, Burgneudorf, Spreetal, Neustadt/Spree sowie Zerre und Spreewitz am 1. Januar 1996. Die Namensgebung der Gemeinde beruht auf der Lage der sieben Dörfer. Alle bis auf der Ortsteil Spreetal selbst befinden sich am Flusslauf der Spree, liegen also im Spreetal. (ang)