(ahu) Pünktlich zum Beginn der Segelsportsaison ist am Wochenende das neue Segelinklusionszentrum am Geierswalder See eröffnet worden.Mit vor Ort: Sozialministerin Barbara Klepsch und Bautzens Landrat Michael Harig. In das Zentrum sind insgesamt fast eine Million Euro geflossen. Damit schafft der 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland ein bundesweit viel beachtetes Angebot, dass auch Menschen - und vor allem Kindern mit Beeinträchtigungen ermöglicht, gemeinsam in diesem Sport aktiv zu sein. Sozialministerin Klepsch: „Sport verbindet und überwindet Barrieren. Ich freue mich sehr, dass wir heute das Segelinklusionszentrum am Geierswalder See als Herzstück für inklusives Segeln in der Lausitz einweihen können.“ Sie wünschte den Sportlern und Verantwortlichen „stets volle Segel und Wind aus der richtigen Richtung. Und dass auch die Themen Barrierefreiheit und Inklusionssport wie Ihre Boote volle Fahrt aufnehmen.“ Der Neubau wurde durch den Freistaat Sachsen mit insgesamt mehr als 530.000 Euro gefördert. 50.000 Euro stellte zudem der Landkreis Bautzen zur Verfügung. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 972.000 Euro. Mehr als ein Drittel der aufzubringenden Gelder hatte der Verein aus Beiträgen, Spenden, Sponsoring sowie durch Eigenleistung seiner Mitglieder zur Verfügung gestellt. Der Wassersportverein Lausitzer Seenland mit seinen über 200 Mitgliedern ist einer der größten seiner Art in Sachsen und gleichzeitig Veranstalter der größten Segelevents im Freistaat. Bereits vor gut sieben Jahren hat sich der Wassersportverein zum Ziel gesetzt, dass behinderte Segler ganz selbstverständlich ihren Platz neben allen anderen Seglern finden. Im November 2017 wurde schließlich der Grundstein dafür gelegt.