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Geierswalder fürchten schlechten Eindruck bei Schiffspassagieren

Bergen. Einen Imageschaden für den Tourismusstandort Geierswalde befürchtet der Vorsitzende des Fördervereins Wasserwelt Geierwalde, Karl-Heinz Radochla. "Wenn ab Juni der neue Solarkatamaran an unserem Schiffsanleger festmacht, fallen die Blicke sofort auf die bergbaulichen Sperrschilder", moniert der 71-Jährige. trt1

Mehr noch: Direkt neben dem Anleger beginne die "Betreten verboten"-Zone des Koschendamms.

Die Gemeinde Elsterheide will zumindest erreichen, dass ein etwa 300 Meter langes Teilstück im Süden der schmalen Landbrücke zwischen Geierswalder und Partwitzer See freigegeben wird. Dazu gebe es einen entsprechenden Antrag an die Bergbausanierer. Die Vertreter der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) wiederum halten sich nach wie vor zu einer Freigabe des Koschendamms bedeckt. "Bis weit ins Frühjahr hinein haben unsere Sachverständigen mit den entsprechenden Arbeiten zu tun", erklärt LMBV-Projektmanager Gerd Richter. Eine verbindliche Aussage sei frühestens zur Jahresmitte zu erwarten.

Der Südbereich des Koschendamms wird de facto trotz der Sperrschilder bereits seit Jahren von Badegästen genutzt. Das Gebiet solle zukünftig den eigentlichen Geierswalder Badestrand repräsentieren.