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Polizeibericht
Bundespolizei wehrt erfolgreich Gefahren im Grenzraum ab

Görlitz. Fahnder der Ludwigsdorfer Grenzdienststelle der Bundespolizei haben Freitagmittag gemeinsam mit dem polnischen Grenzschutz einen Fahndungseinsatz zur Gefahrenabwehr erfolgreich beendet, teilt die Bundespolizei mit. So wurden ein unmittelbar vor Einsatzbeginn in Frankreich entwendeter Mercedes Sprinter sichergestellt und in diesem Zusammenhang zwei Tatverdächtige festgenommen. Gegen einen von ihnen ist Untersuchungshaft angeordnet worden.

Außerdem klärten die Bundespolizisten zahlreiche Urkundendelikte, ein Waffendelikt sowie verschiedene Verkehrsdelikte auf, wie Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen die Versicherungspflicht. Zudem wurden mehrere Personen festgenommen, gegen die ein Haftbefehl vorlag.

Insgesamt wurden während des Einsatzes weitere zwei Haftbefehle vollstreckt, ein Reizstoffsprühgerät eingezogen; zwei gefälschte Führerscheine sichergestellt; fünf Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis ertappt und ein Fahrzeug wegen fehlendem Versicherungsschutz aus dem Verkehr gezogen.

Über mehrere Tage waren Fahrzeuge und Personen, die sich über die Bundesautobahn 4 in Richtung Polen bewegten, im Fokus gewesen. Einsatzkräfte am Boden erhielten zeitweise Unterstützung aus der Luft. So hatte die Besatzung eines Bundespolizeihubschraubers ein wachsames Auge auf den gesamten

Reiseverkehr, teilt die Bundespolizei mit. Vergleichbare Einsätze werden es auch an anderen im  Zuständigkeitsbereich geben.