Die Sanierungsarbeiten am beschädigten Wohnhaus in der Bernsdorfer Otto-Buchwitz-Straße haben begonnen. Eine spezielle Konstruktion sichert das offene Dach. Dort war es Anfang November 2019 zu einer heftigen Explosion im Dachgeschoss gekommen. Dabei war sowohl das Dach als auch das Dachgeschoss zu großen Teilen zerstört worden. Ein Mann wurde durch die Detonation schwer verletzt.

Bernsdorf

Jetzt laufen die Arbeiten mit dem Neuaufbau des Dachstuhls an, bestätigt Karsten Höhne, Techniker bei der Bernsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (BWG), der das Haus gehört. Seit der Explosion ist das Haus nicht mehr bewohnbar. Alle Mieter mussten von einem Tag auf den anderen woanders unterkommen – unter anderem bei Familienangehörigen. Eine Familie wohnt zurzeit in einer BWG-Gästewohnung, ein Mieter ist umgezogen, eine ältere Dame ist in ein Pflegeheim gezogen.

Rund 500 000 Euro soll die Sanierung des Hauses kosten

In der kommenden Woche soll das Dach des Wohnhauses wieder gedeckt werden. Im Dachgeschoss müssen anschließend Wände neu gezogen und vorhandene wieder aufgemauert werden, sagt Karsten Höhne. Auch in den anderen Wohnungen seien noch verschiedene Arbeiten zu erledigen. Durch das Löschwasser waren im November 2019 auch Decken, Wände und Fußböden in Mitleidenschaft gezogen worden. Wann das Haus in der Otto-Buchwitz-Straße wieder bezogen werden kann, ist offen: „Einen Endtermin gibt es derzeit noch nicht“, sagt Höhne. Die Sanierungskosten belaufen sich laut BWG derzeit auf etwa 500 000 Euro.