Von Werner Müller

SC 1911 Großröhrsdorf – LSV Neustadt Spree 2:5 (1:1). T: 0:1 Michal Gamla (11.); 1:1 Julien Hentsch (38.); 1:2 Tobias Lohr (51.); 1:3 Edenilson De Souza Barros (54.); 1:4 Edenilson De Souza Barros (58.); 2:4 Patrick Preusche (70.); 2:5 Bartocz Kosman (83.); SR: Michael Ullmann; Z: 94

Neustadt: Vadim Levchenko, Sebastian Monik, Sebastian Kölzow, Michal Gamla, Carsten Schneider, Edenilson De Souza Barros, Silvio Liebe, Stanley Antkewitz, Tobias Lohr (83.Bartosz Kosman, Khadi Kazadi-Leonowicz (36. Martin Sauer), Gracjan Arkuszewski (73. Sergii Dolbin)

Von Beginn an stellte sich Neustadt auf den Gegner gut ein und ließ Großröhrsdorf keinen Raum zum Spielen. Dadurch versuchte es der Gastgeber nur mit langen Bällen, die LSV-Abwehr zu überwinden. Die Spreetaler standen aber gut und sicher. In der 11. Spielminute erzielte Michal Gamla nach einem Eckball per Kopf das 0:1. In der 36. Minute musste der LSV in der Abwehr verletzungsbedingt wechseln und das sorgte für einen Moment für Anpassungsprobleme. Diesen Moment nutzte Großröhrsdorf zwei Minuten später zum 1:1-Ausgleich. Es dauerte auch eine Weile, bis die Ordnung wiederhergestellt wurde und der Gastgeber kam dadurch besser ins Spiel und hätte sogar in Führung gehen können, aber der Neustädter Torwart verhinderte die Chance. So gingen die Mannschaften mit einem 1:1 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit spielte Neustadt dann wieder konzentrierter und konnte in der 51. Minute durch Tobias Lohr erneut in Führung gehen. Drei Minuten später erhöhte nach schönem Zuspiel von Sebastian Kölzow Kanu zum 1:3. In der 58. Spielminute wurde Tobias Lohr im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kanu zum 1:4. In der 70. Minute keimte bei Großröhrsdorf nochmal Hoffnung auf, als Preusche nach einem Eckball nochmal auf 2:4 verkürzte. Doch in der 83. Minute stellte Bartosz Kosman den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 2:5. Dies war zugleich der Endstand.

„Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht und konnte ihre Chancen endlich wieder in Tore ummünzen. Selbst der zwischenzeitliche Ausgleich und Anschlusstreffer von Großröhrsdorf brachte die Mannschaft nicht aus der Ruhe. Letztendlich ein verdienter Sieg“, so Co-Trainer Andreas Born.

SV Zeißig – SG Dresden Striesen 3:1 (1:0). T: 1:0, 2:0 Andreas Kober (43.FE/58.); 2:1 Kowaltschik (72.); 3:1 Tony Bach (80.); SR: Johann Seidl; Z: 68

Zeißig: Denny Schäfer, Nico Helm, Tony Bach, Andreas Kober, David Schumacher, Sebastian Müller (90+3. Mustapha Jeng), Tom Tschierske (77. Rene Guroll), Rostam Geso, Benjamin Müller (90+1. Thomas Kutscher), Felix Döhl, Christopher Franke

Die SG Dresden Striesen dominierte die Anfangsphase mit viel Ballbesitz. Die Zeißiger legten den Fokus zunächst aufs Verteidigen. Nach und nach wurden auch die Hausherren aktiver. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Zeißigs Christopher Franke wurde durch Striesens Schlussmann Christian Kunath im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter zimmerte Andreas Kober (44.) unter die Latte.

Die Zeißiger erwischten im zweiten Durchgang den besseren Start. Nach scharfer Hereingabe stand Andreas Kober am zweiten Pfosten goldrichtig und schoss zum 2:0 ein (59.). Nun stemmten sich die Gäste mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. In ihrer besten Phase des Spiels gelang ihnen der 2:1-Anschluss (73.). Zeißig zeigte sich nicht geschockt und antwortete prompt. Sebastian Müllers präzise Hereingabe verwerte Zeißigs Kapitän Tony Bach per Volleyabnahme zum 3:1 in den Winkel. Die Zeißiger verwalteten die Führung und feiern einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf.

„Wir konnten gegen einen spielstarken Gegner heute nur als Team bestehen. Kompliment an die Mannschaft, welche bis zum Schlusspfiff an sich geglaubt und alles rausgehauen hat“, so Andres Kober.