Auf dem sehr gewöhnungsbedürftigen Platz, der sehr kurz und stark abfallend angelegt ist, entwickelte sich ohne langes Abtasten ein sehr kampfbetontes und schnelles Spiel. 1919 wurde in der vierten Minute kalt erwischt. Als der Ball zum frei stehenden Schindler kam und Thiele keine Chance ließ. Doch die Gäste waren davon kaum beeindruckt und versuchten durch Einsatzbereitschaft zum Ausgleich zu kommen. Schon vier Minuten später hatte Wukasch mit einem raffiniert getretenen Freistoß die Chance zum Ausgleich. Der Ball ging Zentimeter am Pfosten vorbei. Bannewitz tat für das Spiel sehr wenig. Außer einer verstärkten Abwehr versuchte die Mannschaft mit langen Bällen auf den schnellen Starke für Gegenangriffe zu sorgen. Nun aber hatte sich das Abwehrverhalten der 1919er stabilisiert und man ließ so gut wie nichts mehr zu. 1919 versuchte immer wieder Druck auf das Bannewitzer Tor auszuüben. Tusch mo und Schiffel sorgten für Unruhe in der Abwehr. In der 15. Minute nach einem Flugball von Wukasch über die gesamte Abwehr nahm Schiffel den Ball direkt und verzog knapp.
Nach der Pause bemühte sich 1919 den Faden aus der ersten Halbzeit wieder aufzunehmen, vertändelte den Ball aber und Seifert schoss zum 2:0 für Bannewitz ein. In der 70. dann ein weiterer Knackpunkt im Spiel: Als Tuschmo nach einem Sololauf durch die Abwehr nur auf Grund eines Fouls gebremst werden konnte und der Schiri auf Elfmeter entschied, legte sich Kapitän Wukasch das Leder zurecht, scheiterte aber am Torwart. Trotz dieses weiteren Rückschlages versuchte 1919 erneut gegen die Gastgeber eine Resultatsverbesserung zu erreichen. In der 88. Minute hatte der eingewechselte Frenzel noch eine große Möglichkeit, brachte den Ball aber nicht in die Maschen.
Am kommenden Wochenende kommt mit dem Meißner SV eine neue Spitzenmannschaft auf den Adler.
1919 spielte mit: J. Thiele, Wukasch, Hentschel, Lempe, A. Rönsch (ab 60. Frenzel), Schmuck, Marchl, Biela, Stober, Tuschmo, Schiffel.