Denn für rund 380 000 Euro soll in den kommenden Monaten ein digitales Funknetz aufgebaut werden, das künftig die vom herkömmlichen Funk losgelöste Alarmierung der Rettungskräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz ermöglicht. Den Auftrag für den Aufbau des Funknetzes erhielt nach entsprechender Ausschreibung eine Bautzener Firma, die bereits für den RZV gearbeitet hat. Wichtig war für die Auftraggeber nicht nur der Preis, sondern auch die technische Lösung, da das Alarmierungssystem mit dem des jetzigen Landkreises Bautzen zusammenpassen muss. Die Beschaffung der zum Funknetz gehörenden Endgeräte wie Meldeempfänger und Sirenenschaltempfänger soll im nächsten Jahr zentral erfolgen. Am Ende wird die Umsetzung der digitalen Alarmierung im RZV-Bereich rund 1,1 Millionen Euro kosten, wovon 830 000 Euro von Fördermitteln gestützt werden.
Die digitale Alarmierung bedeutet aber noch nicht die Umrüstung des Sprechfunks von analog auf digital. Dies erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. (no)