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| 01:31 Uhr

Für vier Tage als Botschafter der Lausitz in Düsseldorf

Jugendleiter Klaus-Peter Fründ (li.), erläutert hier Stadtrat Frank Hirche den Plan des Jugend-Europa-Tages. Foto: Ulrike Herzger
Jugendleiter Klaus-Peter Fründ (li.), erläutert hier Stadtrat Frank Hirche den Plan des Jugend-Europa-Tages. Foto: Ulrike Herzger FOTO: Ulrike Herzger
Hoyerswerda/ Düsseldorf. Angelehnt an die Erfolge des katholischen Weltjugendtages wurde vor zwei Jahren in Düsseldorf damit begonnen, den Europa-Jugendtag der Neuapostolischen Kirche vorzubereiten. Mit dabei sind dort auch 2 500 Jugendliche der Gebietskirche Berlin-Brandenburg, darunter 120 Jugendliche aus Cottbus sowie 21 Jugendliche aus Hoyerswerda, Lauta, Senftenberg und Lauchhammer der Gruppe Lausitz, die am Himmelfahrtstag mit drei Sonderzügen von Cottbus nach Düsseldorf fuhren. no

Vor dem Start in Hoyerswerda löste Frank Hirche, der für die CDU für die Landtagswahl kandidiert, ein Versprechen ein: Er spendierte Pfannkuchen als Reiseverpflegung.

Das Versprechen resultiert aus einer Teilnahme an einer Jugendstunde der Kirchgemeinde im zeitigen Frühjahr. Jugendleiter Klaus-Peter Fründ erläutert damals, dass die jungen Christen der Gebietskirchen beim Europa-Tag jeweils einen Messestand zur Verfügung gestellt bekommen. Frank Hirche stellte daher auch typische Regionalprodukte wie Leinöl der Lausitzer Ölmühle und ein Riesenfass Spreewaldgurken sowie ein Spinnrad und eine Puppe in sorbischer Tracht für diesen Stand zur Verfügung. Ute Baumgarten, Leiterin der Energiefabrik Knappenrode stellte zudem großes Tagebaubagger-Modell zur Verfügung. Mit diesem Blickfang will man an den Stand locken und hier auch darstellen, wie sich die Region wandelt, wie aus der Tagebau-Ödnis beispielsweise das Lausitzer Seenland wird.

Die jungen Gläubigen unternahmen in den vergangenen Wochen zudem einige Aktionen, um die Fahrt finanzieren zu können. Maria erzählt von den Blutspenden (die Jugendlichen wählten aus diesem Grund die bezahlten Spendeaktionen); sie sammelten gezielt Altpapier und Schrott und verkauften die „Rohstoffe“. Und sie waren letztlich auch auf dem Trödelmarkt im April, wofür sie zuvor eifrig Dinge zusammengetragen hatten, die sie mit einem zufriedenstellenden Ergebnis veräußern konnten. no