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| 01:04 Uhr

Für Lärmschutzwand einen Vorstoß wagen

Zeißig.. Das Lärmsanierungsprogramm der Deutschen Bahn AG (RUNDSCHAU berichtete) löst die Probleme der Anwohner am viel befahrenen Gleisbett Berlin – Krakau in der Ortslage Zeißig nicht, betont Wolfgang Finger.

Dass die Hauseigentümer im Lärm-Korridor finanzielle Zuschüsse für schalldämmende Maßnahmen an den Fassaden erhalten können, wird zwar ausdrücklich begrüßt. Mit dem avisierten Ausbau der Bahnlinie zur Schnellstrecke aber seien weitere Belastungen zu erwarten. Deshalb hat der Ortschaftsrat beschlossen, bezüglich einer Lärmschutzwand einen Vorstoß zu wagen.
Für bestehende Gebäude gelten andere Lärmgrenzwerte als für neu zu errichtende Häuser. Die so genannten passiven Maßnahmen zu Schallminderung, die für Zeißig zutreffend seien, würden nicht ausreichen, erklärt Ortsvorsteher Wolfgang Finger. Hier geht es lediglich um schalldichtere Fenster und Türen in Räumen mit Schlaffunktion. Die Zeißiger hoffen aber, dass ihre Mutterstadt Hoyerswerda sich für die Bürger gegenüber der Bahn AG für eine Lärmschutzwand stark macht. „Allein haben wir bei Verhandlungen mit dem Riesen-Konzern keine Chance“ , sagt Finger. (KaWe)