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| 02:40 Uhr

Für die Adventsaktion werden jetzt schon kreative Leute gesucht

Lauta. Die Kulisse: ein Kirchenschiff. Der Inhalt: Nur selten eine Predigt oder ein Gottesdienst. Der Förderverein "Freunde der evangelischen Kirche Lauta-Stadt", die diese bewusst als Kultur- oder Eventkirche gestalten, ziehen nach zwei Monaten ihr erstes Fazit. Anja Guhlan /ang1

Das Bühnenvolk aus Bautzen ist jüngst zu Gast in der Lautaer Kulturkirche gewesen. Erstmals Theater in der Kirche. "Leider mit einer eher verhaltenden Besucherzahl", sagt Anke Renner, die in der Öffentlichkeitsarbeit des Fördervereins agiert. Etwa 20 Besucher konnten laut Renners Angaben begrüßt werden.

"Obwohl Besucher, die gekommen sind, von dem Stück begeistert gewesen sind", so Renner weiter. Aus jeder Veranstaltungssparte hat bereits in der Kulturkirche eine Veranstaltung stattgefunden: ob Tag der offenen Tür, Filmvorführung, Vorträge oder Gespräche, Konzerte oder eben Theater.

Auf RUNDSCHAU-Nachfrage, ob sich eine Idee schon verfestigt habe, antwortet Renner: "Langsam spielen wir uns als Förderverein ein. Jeder Akteur kennt in Etwa seine Aufgaben." Was die Veranstaltungen anbetrifft, meint sie: "Wir planen weiterhin Veranstaltungen. Fest verankert haben sich bisher die monatlichen Filmabende. Diese können wir aber nicht in der kalten Winterzeit durchführen, da das Kirchenschiff nicht beheizbar ist." Im Frühjahr bei sonnigen Temperaturen sollen diese weitergeführt werden.

Der nächste Filmabend findet am Freitag, dem 14. Oktober, um 19 Uhr statt.

"Was andere Veranstaltungen betrifft, sind wir immer noch am Austesten", sagt Renner.

Die nächsten Höhepunkte warten:

Am Samstag, dem 17. September, können sich Besucher auf Frank Proft und seine Gäste freuen. Der Ostrocker mit toller Stimme und Texten zum Nachdenken wird ab 19.30 Uhr die Kirche in einen Rockpalast verwandeln.

Drei Wochen später, am 8. Oktober, wird der deutsche Tenor Björn Casapietra mit seinem lyrisch, warmen Tenor Jung und Alt verzaubern und die Kirche ab 19 Uhr in eine Oper verwandeln.

Geplant ist im Dezember am dritten Adventssonntag um 15 Uhr auch ein klassisches Adventskonzert. Angedacht ist bisher auch an diesem Tag ein kleiner Adventsmarkt. Dafür sucht der Förderverein noch interessierte Bürger, die kleine Dinge wie Gebasteltes oder handgefertigte Aufmerksamkeiten an Ständen veräußern möchten. "Es sollen bewusst kreative Bürger angesprochen werden. Weniger die Vereine oder Organisationen", erklärt Renner.