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| 18:16 Uhr

Zoo Hoyerswerda
Frühlingsgefühle und Nachwuchs im Zoo

Der Känguru-Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda schaut neugierig aus dem Beutel der Mutter heraus.
Der Känguru-Nachwuchs im Zoo Hoyerswerda schaut neugierig aus dem Beutel der Mutter heraus. FOTO: Stefanie Jürß / Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda. Den eisigen Temperaturen zum Trotz brechen sich im Zoo Hoyerswerda bereits Frühlingsgefühle Bahn. Das Resultat: Der Zoo kann schon neuen Nachwuchs vorstellen.

Den eisigen Temperaturen zum Trotz herrschen bei den Tieren im Zoo Hoyerswerda offenbar schon Frühlingsgefühle: Denn der Zoo kann jetzt bereits teils unerwarteten Nachwuchs vorstellen. „Gleich vier neue Bewohner haben wir in dieser Woche bei uns begrüßen können“, teilt Zoo-Sprecherin Stefanie Jürß mit. Ein Neugeborenes ist dabei erst wenige Tage alt, andere Jungtiere sind schon ein paar Monate und zeigen sich trotzdem erst jetzt.

Bei den Großen Maras — die auch Große Pampashasen genannt werden — kam Mitte der Woche ein Jungtier zur Welt. Und das war ziemlich überraschend für die Tierpfleger. Äußerlich zeigte die Mutter keine Anzeichen einer Trächtigkeit. Umso erstaunter waren die Zoomitarbeiter, als eines Morgens ein kleiner Mini-Mara im Stall herumlief. Die Optik der Großen Maras erinnert stark an einen Hasen, dennoch sind Maras aber nicht mit ihm verwandt, sondern gehören zur Familie der Meerschweinchen, teilt Stefanie Jürß weiter mit.

Schon etwas älter sind dagegen die drei Bennett-Känguru-Jungtiere. Das älteste steckte jetzt zum ersten Mal seinen Kopf aus dem Beutel der Mutter und schaute sich neugierig um. Die zwei Geschwisterchen bewegen sich noch kräftig in den dicken Beuteln der Kängurumütter. Auf der großen begehbaren Känguruanlage, die sie bald selbstständig erkunden werden, haben die drei Geschwister dann ordentlich Platz zum Toben und miteinander spielen.

Wenn Kängurubabys geboren werden, sind sie gerade einmal zwei Zentimeter groß. Einer Milchspur folgend und noch ganz nackt und blind klettern die Jungtiere in den Beutel der Mutter. Den verlassen sie erst nach ungefähr sechs Monaten.
Gute Nachrichten gibt es auch von den Humboldtpinguinen. „Hier ist mindestens ein Küken zu erwarten“, teilt die Zoo-Sprecherin mit. Vermutlich hat sich ein männliches Pärchen das Ei eines anderen Tieres gemopst und brütet es jetzt vorbildlich aus.

Spannend bleibt es, wo die Frühlingsgefühle bei den Hoyerswerdaer Zootieren möglicherweise noch mehr Früchte tragen.

(cw)