| 16:28 Uhr

Hoyerswerda
Friedhof wegen Sturm gesperrt

Hoyerswerda. Starke Windböen haben am Sonntag auch in Hoyerswerda für Schäden gesorgt.

(cw) Sturm Herwart mit teils orkanartigen Windböen hat am Sonntag auch in Hoyerswerda und dem Umland für erhebliche Auswirkungen und Schäden gesorgt. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Teilweise fiel im Umland, wie in Groß Särchen und Bergen, sogar der elektrische Strom kurz aus. Verletzte gab es jedoch zum Glück nicht zu beklagen, bestätigen Polizei und die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda übereinstimmend.

Die Feuerwehrkameraden aus Hoyerswerda waren ab dem frühen Sonntagmorgen schon allein bis Mittag zu mehr als zwei Dutzend Einsätzen gerufen worden. „Ab sechs Uhr ging es los. Schlag auf Schlag“, informiert Einsatzleiter Siegmar Knothe von der Hoyerswerdaer Berufsfeuerwehr. Vorsorglich war die Zahl der diensthabenden Mitarbeiter sowohl in der Feuerwehr als auch in der Integrierten Leitstelle Hoyerswerda aufgestockt worden, bestätigt Knothe. Darüber hinaus waren aber auch mehrere Freiwillige Wehren der Stadt im Einsatz.

Schon am Vormittag musste der Friedhof in Klein Neida gesperrt werden. „Dort drohte ein Baum umzustürzen und abzubrechen“, so Siegmar Knothe. Deshalb wurde der Zugang zum Friedhof abgesperrt, bis die Aufräum- und Sicherungsarbeiten erledigt sind.

Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und herumfliegende Baustellenabsperrungen haben das Gros der Feuerwehreinsätze ausgemacht. In der Frederic-Joliot-Curie-Straße in Hoyerswerda war am Morgen ein Baum auf einen Pkw gestürzt. In der Kühnichter Straße landete ein Baum auf einem Carport. Nahe der Kummelmühle in Dörgenhausen mussten die Kameraden der Wehr ebenfalls einen umgestürzten Baum sichern.

Auf den Ortsverbindungsstraßen im Hoyerswerdaer Umland waren am Sonntagvormittag teilweise erhebliche Verwüstungen auszumachen: Laub, Nadeln und kleine Äste klebten auf den nassen Fahrbahnen. Autofahrer waren gut beraten, langsam zu fahren. Die Polizei meldete weit über 100 Polizeieinsätze im Zusammenhang mit dem Sturm allein bis Sonntagmittag - alles jedoch ohne Personenschaden.