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| 17:32 Uhr

Feuerwehr
Freiwillige Feuerwehr Lauta ernennt Ehrenmitglieder

Hubert Förster (2.v.r.) ist jetzt Ehrenmitglied der Feuerwehr Lauta. Gratuliert haben ihm dazu Walter Stark (1.v.r.), Sebastian Schulze (1.v.l.) und Sebastian Pusch.
Hubert Förster (2.v.r.) ist jetzt Ehrenmitglied der Feuerwehr Lauta. Gratuliert haben ihm dazu Walter Stark (1.v.r.), Sebastian Schulze (1.v.l.) und Sebastian Pusch. FOTO: Feuerwehr Lauta
Lauta. Die Bilanz für 2017: Es gab mehr Einsätze und aktive Stunden. Die Tageseinsatzbereitschaft bereitet weiterhin große Sorgen. Von Anja Guhlan

85 aktive Kameraden sind im Jahr 2017 insgesamt 1376 Stunden im Einsatz gewesen. Diese Zahlen legte Gemeindewehrleiter Martin Urbanski bei den Jahreshauptversammlungen der vier Ortswehren vor. Dazu kommen noch 54 Ausbildungsstunden je Wehr und die vielen ehrenamtlichen Stunden für die Organisation.

Die Wehren Lauta-Stadt, Laubusch, Leippe-Torno und Lauta-Dorf rückten zu 106 Einsätzen aus. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 81. Urbanski berichtet, dass zu den Einsätzen wieder viele, genau 75, technische Hilfeleistungen gehören, sprich: Ölspuren beseitigen und Türen öffnen. Im vergangenen Jahr rückten die Wehren zu 24 Bränden aus. Das ist erst einmal eine Steigerung zum Vorjahr mit 18 Bränden, hält sich laut dem Gemeindewehrleiter jedoch im Rahmen. Das Ausrücken zu Fehlalarmen reduzierte sich auf sieben Einsätze. „Es funktioniert dann mal zum Beispiel was nicht mit den Brandmeldeanlagen in Unternehmen“, erklärt Urbanski.

Das neue Feuerwehr-Fahrzeug in Lauta-Dorf hat sich ihm zufolge bewährt. „Sechs Kameraden hat es auch dazu bewegt, den Feuerwehr-Führerschein zu absolvieren“, freut sich Urbanski.

Weiterhin großes Sorgenkind ist die Tageseinsatzbereitschaft. Bei der großen Übung an der Lautaer Coppi-Schule konnten lediglich neun Kameraden am Tag ausrücken. „Das ist ein echtes Handicap“, so Urbanski. Die freiwillige Feuerwehr ist indessen weiterhin mit der Stadtverwaltung in Kontakt, um Lösungen für dieses Problem zu finden.

Über den Nachwuchs muss sich dagegen die Wehr keine großen Sorgen machen, denn die Jugendfeuerwehr in Lauta-Stadt und Laubusch ist mit aktuell insgesamt 32 Jungen und Mädchen gut aufgestellt. In 2017 wurden zwei neue junge Mitglieder gewonnen.

Für Lautas Feuerwehr und die Stadträte wird es im Frühjahr spannend, kündigt Gemeindewehrleiter Martin Urbanski an. Dann wird der neue Brandschutzbedarfsplan im Stadtrat diskutiert. Dieser Plan beinhaltet auch, was Wehren für ihre Arbeit benötigen und muss von der Stadt bestätigt werden. Kamerad André Halko hatte hier laut Feuerwehr wohl die meiste Arbeit zu tun.

Zwei neue Ehrenmitglieder wurden jetzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Lauta ernannt. So wurde die ehemalige Hauptamtsleiterin der Stadt Lauta, Elke Kurth, bei der Jahreshauptversammlung der Ortswehr Lauta-Dorf als Ehrenmitglied begrüßt. Elke Kurth freut sich darüber „eine tolle Anerkennung“ für die jahrelange Zusammenarbeit mit den Wehren, sagt sie gegenüber der RUNDSCHAU.

Zunächst hatte sie als Verwaltungsangestellte in Laubusch ab 1988 noch viel mit der dortigen Betriebsfeuerwehr zu tun. Ab 2001 bis 2016 gehörte Kurth der Stadtverwaltung Lauta an, wo sie erst als Sachgebietsleiterin, später als Hauptamtsleiterin die Zusammenarbeit mit den Wehren koordinierte. Seit Oktober 2016 ist die heute 64-Jährige im Ruhestand. Kurth, die in Lauta-Dorf wohnt und sowohl Feuerwehr als auch Heimatklub unterstützt, ist nun stolz als Ehrenmitglied die Wehr Lauta-Dorf nach außen repräsentieren zu dürfen.

Nicht nur wegen der Unterstützung der Jugendfeuerwehr sondern auch der für die gesamte Feuerwehrarbeit wurde auch Hubert Förster, der auch im Stadtrat sitzt und ein Autohaus in Lauta betreibt, von der Ortswehr Lauta-Stadt zum Ehrenmitglied ernannt. Hubert Förster zeigt sich voller Freude und Stolz. „Für mich ist die Arbeit der Feuerwehr eben wichtig. Manchmal wird dieser wichtige Job zu wenig unterstützt, dabei braucht es Unterstützer.“ Ihre Ernennungsurkunden werden bei beiden Ausgezeichneten einen Ehrenplatz finden.