Das Hoyerswerdaer Léon-Foucault-Gymnasium hat beim bundesweiten „Energiesparmeister“-Wettbewerb den zweiten Platz errungen. Die Lausitzer waren als Sachsen-Sieger angetreten und haben beim Finale die Gewinner aus 14 anderen Bundesländern hinter sich gelassen. Nur der Vertreter aus Niedersachsen war noch stärker.
Worum es ging: Das Bundesumweltministerium prämiert deutschlandweit die besten Klimaschutzprojekte. Die Aktion läuft bereits zum zwölften Mal. Bewertet worden sind unter anderem Aufwand und Nutzen, die Kreativität und die Kommunikation nach außen. Über ein Voting ist schließlich der Bundessieger ermittelt worden. Gewonnen hat das Sybilla-Merian-Gymnasium aus Meinersen nahe Braunschweig.

Hoyerswerdaer Schüler sind mit „Energiefüchse“-Projekt angetreten

Die Hoyerswerdaer waren mit ihrem Projekt „Energiefüchse“ angetreten. Das Ziel: die Schule durch das Pflanzen von insgesamt 25 000 Bäumen klimaneutral zu machen. Dieses Vorhaben hatte sich entwickelt, nachdem die Teilnehmer innerhalb von drei Jahren den Energieverbrauch der Schule durch Einsparungen und bessere Einstellung der Heizungsanlage massiv gesenkt hatten. Dafür sind sie mehrmals von der Stadt Hoyerswerda mit Geldpreisen ausgezeichnet worden. Schule und Stadt hatten in Sachen Energiesparen einen Vertrag abgeschlossen.
Im Jahr 2019 hatte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) gemeinsam mit den Schülern auf dem Hof des Gymnasiums einen „Klimabaum“ gepflanzt. Nahe der B 97 haben die Schüler schließlich mit der Stiftung „Wald für Sachsen“ Hunderte Bäume gepflanzt. Jetzt übernimmt eine neue Klasse am Foucault-Gymnasium dieses Projekt.
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