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| 15:00 Uhr

Museum der Westlausitz
Fotos aus fernen Ländern und die Geologie vor der Haustür

Kamenz. Am heutigen Montag, 8. Januar, wird im Museum der Westlausitz in Kamenz die neue Kabinettausstellung „AugenBlicke des Fernwehs“ eröffnet. Wie das Museum ankündigt, vereint die Schau im Sammelsurium, Macherstr. 140, Bilder des freien Fotografen und Grafikdesigners Robert Michalk.

Am heutigen Montag, 8. Januar, wird im Museum der Westlausitz in Kamenz die neue Kabinettausstellung „AugenBlicke des Fernwehs“ eröffnet. Wie das Museum ankündigt, vereint die Schau im Sammelsurium, Macherstr. 140, Bilder des freien Fotografen und Grafikdesigners Robert Michalk.

Im Elementarium gibt es am Dienstag, 9. Januar, den ersten geologischen Vortrag des Jahres: Dr. J. Rascher und Dr. G. Standke referieren „Zur Geologie der Fossilfundstelle Wiesa bei Kamenz und die Neukartierung des Ostsächsischen Tertiärs“. Zwischen 2013 und 2016 wurden im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie die tertiären Schichten Ostsachsens anhand von mehreren tausend Bohrungen sowie Tagebauaufschlüssen geologisch neu kartiert, einheitlich stratifiziert und GIS-gestützt zu digital verfügbaren Lithofazieskarten umgesetzt. Dabei sind in der seit den 1930er-Jahren bekannten und international berühmten Fundstätte für pflanzliche Fossilien, dem Ton- und Kaolintagebau am Hasenberg bei Wiesa, Kartierungsbohrungen und Schürfe niedergebracht worden, um ein geologisches Typusprofil mit den pflanzenführenden Schichten für die stratigrafische Einstufung auch anderer Fossilfundstellen zu erstellen. Die dabei aufgetauchten Fragen und Probleme werden imKontext mit dem historischen Hintergrund im vortrag beleuchtet. Dieser beginnt um 19 Uhr im Elementarium, Pulsnitzer Str. 16.

(dh)