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| 17:46 Uhr

Staatsanwaltschaft Görlitz
Forellen in Nedaschütz durch Blausäure vergiftet

FOTO: Rocci Klein
Bautzen. Die vor acht Wochen in der Forellenzucht Nedaschütz (Landkreis Bautzen) zu Tausenden verendeten Fische sind durch Blausäure vergiftet worden. Das berichtete die „Sächsische Zeitung“ (Online) am Freitag unter Verweis auf die Staatsanwaltschaft Görlitz.

„Die Untersuchungen haben ergeben, dass sich Cyanid – Blausäure – im Gewässer befunden hat“, wurde der Leitende Oberstaatsanwalt Josef Bauer zitiert.

Unklar ist bislang noch, wie das Gift oberhalb der Forellenzucht in den Fluss Schwarzwasser gelangte. Staatsanwaltschaft und Polizei waren für Auskünfte am Freitag nicht mehr erreichbar. Die Eigentümerin der Forellenzucht wollte sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht äußern.

Im Juni hatte der Betreiber der Forellenzucht ein großflächiges Fischsterben in seiner Anlage entdeckt (die RUNDSCHAU berichtete). Die sommerlichen Temperaturen waren damals als Ursache rasch ausgeschlossen worden. Über die Rettungsleitstelle waren Feuerwehr und Spezialkräfte zum Einsatz gekommen. Das Landratsamt war dem zuständigen Umweltamt hinzugezogen worden. Und es waren Proben genommen worden.

(dpa/red/uf)