April können Anträge für Projekte beim Regionalmanagement eingereicht werden, teilt Barbara Werling mit. Der Koordinierungskreis wird am 26. Mai über die Auswahl entscheiden.

Gefördert werden laut Barbara Werling Maßnahmen, die die ländliche Lebensqualität verbessern, einen demografiegerechten Dorfumbau ermöglichen oder helfen, regionale Identität zu steigern. Außerdem sind Vorhaben für den Erhalt und die Entwicklung des Naturpotenzials gefragt. Chancen auf Förderung haben des Weitren Projekte im Bereich Tourismus und solche, die den Ausbau der regionalen Vernetzung unterstützen.

Berücksichtigung finden dabei auch bürgerschaftliches Engagement und nicht investive Projekte, weist Barbara Werling vom Regionalmanagement hin. Details dazu und Antragsformulare finden Interessenten im Internet unter www.östliche-oberlausitz.de. Außerdem können sich die Leute mit Ideen für mögliche Projekte kostenfrei vom Leader-Regionalmanagement im Büro Richter + Kaup beraten lassen. Bis zum Jahr 2020 stehen 15,66 Millionen Euro zur Verfügung. Daher wird es regelmäßige Aufrufe geben, wenn Projekte eingereicht werden können.

Die Gebietskulisse "Östliche Oberlausitz" erstreckt sich über 23 Kommunen des Landkreises Görlitz. Es reicht vom Muskauer Faltenbogen im Norden bis zum Oberlausitzer Bergland im Süden, schließt die Neiße als Grenzfluss zu Polen im Osten und die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Westen mit ein. Insgesamt gibt es im Landkreis Görlitz fünf verschiedene Leader-Kulissen.

Der Koordinierungskreis prüft die eingegangenen Projekte und bewertet sie anhand festgelegter Bewertungskriterien. Die Projekte mit den meisten Bewertungspunkten, die innerhalb des festgesetzten Budgets für diese Maßnahme liegen, werden für eine Förderung ausgewählt. Dann erst kann ein Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Ansprechpartner:

Barbara Werling: 03581 7049655, E-Mail:

werling@richterundkaup.de;

Julia Nawroth: 03581 7049655, nawroth@richterundkaup.de; Ansgar Kaup: 03581 7049651, kaup@richterundkaup.de