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| 13:24 Uhr

Jubiläumssaison
Flatterulme und Weinstöcke zur Saisoneröffnung

 Nach erfolgreicher Pflanzung der Flatterulme gucken Äbtissin Gabriela Hesse und Aloysius Mikwauschk (l.) beim Angießen zu.
Nach erfolgreicher Pflanzung der Flatterulme gucken Äbtissin Gabriela Hesse und Aloysius Mikwauschk (l.) beim Angießen zu. FOTO: Jan Jeschke
Panschwitz-Kuckau. Umwelt- und Lehrgarten in Panschwitz-Kuckau feiert 25-jähriges Bestehen. Ausstellung rückt Wert der Lebensmittel in den Fokus.

450 Besucher aus nah und fern haben der diesjährigen Saisoneröffnung des Umwelt- und Lehrgartens des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen (SLK) im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau beigewohnt. Es nicht nur der Start in die neue Saison, sondern auch in Jubiläum. Es werden 25 Jahre Umwelt- und Lehrgarten gefeiert, teilt Jan Jeschke von der Öffentlichkeitsarbeit mit.

Viele der Gäste waren nicht das erste Mal zur Eröffnung der Gartensaison gekommen. Sie wussten um die Mühen der Vorbereitungen, die unterhaltsamen Angebote, den attraktiven Frühjahrsmarkt und dass man sich zur Saisoneröffnung nicht nur der Kühle wegen als Gast ausreichend bewegen kann und sollte. Denn mehr als ein paar Schritte sind es schon, bis man zur Stelle im Lippepark gelangt ist, an dem der Baum des Jahres gepflanzt wurde. In diesem Jahr die Flatterulme. Gepflanzt wurde sie durch Äbtissin Gabriela Hesse und Aloysius Mikwauschk, Vorsitzender des Freundeskreises des Klosters St. Marienstern und Mitglied des Sächsischen Landtages (CDU). In bewährter und professioneller Weise stellte zuvor der Forstbezirksleiter Holm Karraß den Baum des Jahres näher vor.

Danach hieß es für alle an diesem Nachmittag „Lasst uns gehen, lasst uns gehen“ zurück in den Klostergarten an der Südmauer. Hier wurden drei besondere Rebstöcke gepflanzt. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahmen die Sächsische Weinprinzessin Lisa Leinemann, die Äbtissin des Klosters Gabriela Hesse und der Ideengeber Frank Neupold, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Coswig. Frank Neupold ist ein anerkannter und bekannter Hobbywinzer im Sächsischen Elbland. Bei einem Besuch im Klostergarten regte er an, dort wieder Wein neu anzupflanzen. Resistente Reben neuster Züchtung sollten es sein. Die edlen Weinstöcke sind ein Geschenk des Sächsischen Staatsweingutes GmbH Schloss Wackerbarth.

Nicht nur mit dem Wein, sondern mit allen Lebensmitteln sollte ein verantwortungsvoller Umgang an den Tag gelegt werden. Leider sei  das heute nicht unbedingt mehr der Fall. Über 82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und Kopf landen auf dem Müll. Die Ausstellung „Restlos gut essen“ will darauf und auf den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln aufmerksam machen. Sie wurde vom Bayerischen Kompetenzzentrum für Ernährung in Straubing entwickelt. In Bayern sahen die Schau im ersten Jahr über 50 000 Menschen. Erstmals ist sie im Ernährungs- und Kräuterzentrum St. Marienstern und damit auch in den neuen Bundesländern zu sehen.

Nächste Höhepunkt im Lehrgarten ist das Frühlingskonzert am 26. Mai ab 15.30 Uhr.

 Nach erfolgreicher Pflanzung der Flatterulme gucken Äbtissin Gabriela Hesse und Aloysius Mikwauschk (l.) beim Angießen zu.
Nach erfolgreicher Pflanzung der Flatterulme gucken Äbtissin Gabriela Hesse und Aloysius Mikwauschk (l.) beim Angießen zu. FOTO: Jan Jeschke