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| 02:55 Uhr

Fläschchen Kümmerling für das häßlichste Exemplar

Danny Wachnik (r.) und Hannes brachten ihren alten Weihnachtsbaum zum Verbrennen.
Danny Wachnik (r.) und Hannes brachten ihren alten Weihnachtsbaum zum Verbrennen. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Wiednitz/Bernsdorf. Das seit 12 Jahren im Wiednitzer Kulturkalender festgeschriebene kleine Dorffest hat etwa 150 Bürger auf die Beine gebracht. Auf einem "Riesenscheiterhaufen" lagen etwa 80 abgeschmückte Weihnachtsbäume, denn viele Wiednitzer nutzten die Chance, ihre alte "Hallelujastaude" durch die freiwillige Feuerwehr verbrennen zu lassen. hir1

Das Feuer schickte eine riesige Rauchsäule gen Himmel, so Hobbyauktionator Markus Neumann aus Bernsdorf. Er versteigerte die knapp zehn Meter hohe Dorftanne. Christian Weitzmann von der Feuerwehr zersägte sie zu Kaminholz. Die Versteigerung dauerte zwei Stunden, und brachte einen Erlös von 451 Euro. "Im Vorjahr waren es 362 Euro", verriet Edeltraud Ritter, stellvertretende Ortschaftsratschefin. Sandra Bredemann erhielt den Zuschlag. Über die Verwendung des Dorftannenerlöses wird in der nächsten Ortschaftratssitzung am 2. Februar beraten.

Den Ortschaftsratschef Gottfried Jurisch hielt es nicht länger im Krankenbett, er wollte beim ersten Treff im neuen Jahr dabei sein. Er vergab auch Preise: Den schönsten Weihnachtsbaum hatte Mike Thomiczky, den kleinsten Klaus Zschech. Und den häßlichsten Weihnachtsbaum hatte Henry Noack gebracht. Dafür gab es immerhin noch ein Fläschchen Kümmerling.