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9,7 Millionen Euro
Finanzspritze für Schulpläne von Lauta und Elsterheide

Lauta. Vier kleinere Gemeinden im ländlichen Raum erhalten vom Freistaat Sachsen rund 9,7 Millionen Euro für städtebauliche Vorhaben. Darunter ist Lauta. Kathleen Weser

Das teilt Andreas Kunze-Gubsch, Sprecher des Ministeriums des Inneren, mit. Diese Finanzhilfen werden aus dem Programm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" je zur Hälfte von Bund und Land bereitgestellt. Ein weiteres Drittel tragen die Gemeinden selbst.

"Kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum stehen vor der Aufgabe, die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Herausforderungen bewältigen zu müssen", sagte Innenminister Markus Ulbig. Dank der Finanzhilfen aus dem Bund-Länder-Programm können mehrere Kommunen und Ortsteile auf der Grundlage einer überörtlichen Kooperation gemeinsame Strategien und konkrete Vorhaben entwickeln. Sie sollen angesichts einer alternden und rückläufigen Bevölkerung eine bedarfsgerechte und langfristige zentralörtliche Daseinsvorsorge sichern und stärken. Lauta mit seinem Fördergebiet "Gartenstadt Erika" verwendet die Finanzspritzen für Umbau und Sanierung der Grundschule Lauta im Ortsteil Laubusch. Basis ist der Schulterschluss mit der Nachbargemeinde Elsterheide für die Seenland-Schule.