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| 18:30 Uhr

Filmnächte an der Krabat-Mühle Schwarzkollm
Film ab fürs Schwarzkollmer Freiluftkino

 Von 2009 bis 2015 gab es schon mal Open-Air-Kino an der Krabatmühle. Nun folgt die Neuauflage.
Von 2009 bis 2015 gab es schon mal Open-Air-Kino an der Krabatmühle. Nun folgt die Neuauflage. FOTO: Krabat-Mühle Schwarzkollm / Gernot Menzel
Schwarzkollm. Sommerprogramm im Lausitzer Seenland: Die Filmnächte an der Krabat-Mühle Schwarzkollm werden neu aufgelegt. Von Rita Seyfert

Endlich, der sagenhafte Freiluft-Kinosommer im Lausitzer Seenland ist zurück. Nachdem der ehemalige Cinemotion-Kinoleiter und Herr der analogen Technik Gerd Sprecher vor drei Jahren mit seiner Landfilmmaschine in den Ruhestand ging, musste das große Open-Air-Kino erst mal pausieren. Nach dem ersten Teil von 2009 bis 2015 folgt jetzt die Fortsetzung Teil zwei – und zwar digital.

An 17 Abenden laden die „Film-
nächte Krabat-Mühle Schwarzkollm“ vom 1. August bis 1. September zum Freiluftflimmern vor der sagenumwobenen Kulisse der schwarzen Mühle ein. Für den Neustart in die bislang längste Saison arbeitet die Krabat-Mühle Schwarzkollm mit dem „großen Bruder“ – den Veranstaltern der Dresdner Filmnächte – zusammen. Für den Geschäftsführer Matthias Pfitzner (52) ist die schöne Kulisse vor der Krabat-Mühle einer der Hauptgründe, um das „überschaubare Risiko“ einzugehen. „Wir haben uns auch schon überlegt, hier künftig kleine Konzerte anzubieten“, sagt er.

Erst mal mussten die Macher natürlich in Vorleistung gehen. Unter anderem 4000 Euro für Werbung, knapp 6000 Euro für die Bestuhlung, schlappe 12 000 Euro für Ton und Licht ergaben unterm Strich insgesamt 35 000 Euro. Und 38 Prozent der Einnahmen fließen direkt wieder zurück an die Filmverleiher.

 Film ab! Für den Neustart der Filmnächte in Schwarzkollm zieht Krabat-Mühlen-Chef Tobias Zschieschick (l.) mit den Machern vom Tourismusverband Lausitzer Seenland, Chefin Kathrin Winkler (M.), und den Dresdner Filmnächten am Elbufer, Chef Matthias Pfitzner, gemeinsam an einem Strang.
Film ab! Für den Neustart der Filmnächte in Schwarzkollm zieht Krabat-Mühlen-Chef Tobias Zschieschick (l.) mit den Machern vom Tourismusverband Lausitzer Seenland, Chefin Kathrin Winkler (M.), und den Dresdner Filmnächten am Elbufer, Chef Matthias Pfitzner, gemeinsam an einem Strang. FOTO: LR / Rita Seyfert

„Wenn pro Vorstellung etwa 350 bis 400 Besucher kommen würden, wäre das gigantisch“, hat der Dresdner Filmnächte-Macher Pfitzner kalkuliert. Dann gebe es 2020 auf jeden Fall ein Wiedersehen.

Aus der Sicht vom Tourismusverband Lausitzer Seenland hat das Format Potenzial. Geschäftsführerin Kathrin Winkler (54): „Wir übernehmen den Verkauf und rühren die Werbetrommel.“ Ob die Freilichtbühne in Spremberg oder die Amphitheater in Senftenberg und am Bärwalder See – die Urlauber suchen nach Erlebnissen am Abend. Auch die Filmnächte an der Krabat-Mühle Schwarzkollm werden über die Jahre wachsen und sich etablieren, ist Kathrin Winkler überzeugt.

Ob Stumphi zur Filmvorführung von „Go Trabi Go“ am 16. August im Trabant vorfährt, ist indes noch unklar. Und welche fünf Kurzfilme in der „Lausitzer Kurzfilmnacht“ am 22. August digital laufen, steht auch noch nicht fest. Denn laut Katalog liegen viele der Streifen bei der ­Defa-Stiftung auf 35 Millimeter. Sonst ist das Kinoprogramm aber schon druckreif. Vor allem aktuelle deutsche, aber auch amerikanische Hollywood-Streifen werden gezeigt.

Den Auftakt am 1. August liefert „Gundermann“. Ein Höhepunkt dürfte neben „Bohemian Rhapsody“ am 4. August und „A Star is born“ am 30. August wohl „Die große Dirty Dancing Nacht“ sein, bei der nach der Filmvorführung auch eine Party steigt. Den fast krönenden Abschluss bietet natürlich „Krabat“ mit der Aufführung am 31. August.

Kartenvorverkauf: Tourist-Informationen in Hoyerswerda und Senftenberg sowie online unter
www.filmnaechte-krabatmuehle.de