Wie Wehrleiter Joachim Funke dem Gemeinderat auf dessen jüngster Sitzung darlegte, liegt das Durchschnittsalter der Kameraden in den drei Wehren Uhyst, Drehna und Mönau/Rauden bei etwa 45 Jahren.
Vor allem würden Atemschutzgeräteträger gebraucht. „Jeder Kamerad, der diesen Status erlangen möchte, muss sich einer strengen gesundheitlichen Überprüfung unterziehen“ , erläuterte der Wehrleiter. Ab 40 aufwärts sei es fast aussichtlos, da noch zugelassen zu werden. „So kommt es, dass wir wochentags in der gängigen Arbeitszeit nur drei ausgebildete Kameraden zuverlässig verfügbar haben“ , so Joachim Funke. Bei Bränden müsse daher fast immer noch eine weitere Wehr mit alarmiert werden. „Die nächst gelegenen Feuerwehren außerhalb unserer Gemeinde haben einen Anfahrtsweg von mindestens 15 Minuten“ , nennt er das Problem beim Namen. „Was das im Ernstfall bei einem Großfeuer bedeuten kann, dürfte allen klar sein“ , ergänzt der Wehrleiter.