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| 18:41 Uhr

BAby der Woche
Feuerwehr-Baby Stella-Marie

Claudia Glaubitz und Toni Petzer aus Schwarze Pumpe mit ihrem ersten Kind namens Stella-Marie Petzer.
Claudia Glaubitz und Toni Petzer aus Schwarze Pumpe mit ihrem ersten Kind namens Stella-Marie Petzer. FOTO: Arlt Martina
Hoyerswerda/Schwarze Pumpe. Bei der Feuerwehr haben sich Claudia Glaubitz und Toni Petzer gefunden. Für ihr Kind liegt ein entsprechender Strampler schon bereit. Von Martina Arlt

Claudia Glaubitz meldete sich vor zwei Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Schwarze Pumpe an und schon begegnete sie ihrer großen Liebe Toni Petzer. Das Herz von beiden schlägt für die Feuerwehr und so haben sie sich gesucht und gefunden. Der Pieper ist immer dabei, liegt gleich neben dem Bett. Ertönt das Signal, dann ist Toni in kürzester Zeit unterwegs. Er ist Zugführer und eng mit dem Feuerwehrsport verbunden. Seit einem Jahr gehört er nun offiziell der Feuerwehr in Schwarze Pumpe an.

Nun hat es für beide ein großes Ereignis gegeben: die Geburt ihres Töchterchens. Stella-Marie Petzer erblickte im Seenland Klinikum Hoy­erswerda das Licht der Welt. Das kleine Mädchen wurde am 21. Juni, am Tag des kalendarischen Sommeranfangs, um 6.26 Uhr mit einem Gewicht von 3030 Gramm und einer Größe von 51 Zentimetern geboren. Toni Petzer nahm für dieses besondere Ereignis Urlaub. Er stammt aus Hoyerswerda und wohnte früher in Terpe, wo er auch bei der Feuerwehr aktiv war. Seine 20-jährige Partnerin hat ihre Wurzeln in Horka und absolviert derzeit den Bundesfreiwilligendienst. Nach einem Jahr Elternzeit möchte sie ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin beginnen. Dann wird Stella-Marie das Kinderzentrum Schwarze Pumpe besuchen.­

Der 27-jährige Toni Petzer ist als Mechatroniker für Land- und Baumaschinen tätig. „Es war für mich wichtig, dass Toni als vertraute Person mich bei der Geburt unterstützt. Es ist einfach hilfreich, ich komme mir nicht so verlassen vor“, erzählt Claudia Glaubitz. Stella-Marie sei ein Wunschkind. „Irgendwann kommt noch ein Geschwisterchen. Wir würden uns beide wieder ein Mädchen wünschen. Die Feuerwehr braucht mehr Frauen. Es ist unser Feuerwehr-Baby, dafür haben wir bereits einen Antrag geschrieben.“

Was den Vornamen des Babys betrifft, erzählt die junge Mutter: „Der Vorname Stella heißt übersetzt Stern und so fanden wir, dass Marie dazu gut passt.“

Auch Feuerwehrkollege Markus Dube mit Frau Sandra und Tochter Jasmin gehörten zu den Besuchern im Hoyerswerdaer Klinikum. Die Kameraden bei der Feuerwehr in Schwarze Pumpe können sich schon jetzt freuen, denn die frisch gebackenen Eltern laden zu einem gemütlichen Grillabend an der Feuerwehr ein.

Am Samstag wird die kleine Familie in ihrer Drei-Raum-Wohnung in Schwarze Pumpe beisammen sein. „Es ist alles vorbereitet. An den Wänden sind Schmetterlinge zu sehen. Wir haben nicht nur Kleidchen für unsere Tochter im Schrank, auch einen Feuerwehr-Strampler. Ein Feuerwehr-Kissen bestellten wir uns im Internet, das begleitet uns in allen Lebenslagen“, erzählt Toni Petzer. Hat das Paar Freizeit, dann fährt es gern Inliner oder, wie kann es anders sein, ist bei der Feuerwehr zu finden.

Die Kameraden in Schwarze Pumpe rücken nicht nur zu Einsätzen aus. Sie sind auch stets zur Stelle, wenn es um die Unterstützung von kulturellen Höhepunkten geht. Künftig werden Claudia Glaubitz und Toni Petzer wieder bei den Ereignissen in Schwarze Pumpe zu finden sein und sich „ins Getümmel stürzen“ und irgendwann sicher auch ihre Stella-Marie