Einer der ersten Kameraden vor Ort war der 26-Jährige Frank Leiser von der Feuerwehr Wittichenau. Mehrere Trupps wurden mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und Sicherheitstrupps bereitgestellt. Eine Wasserversorgung wurde aus dem gut zugänglichen Hydrantensystem der Stadt in unmittelbarer Nähe auf der Straße vor dem Haus angelegt. Mit drei C-Rohren gingen die ersten Kameraden unter den Blicken zahlreicher Nachbarn und der Hauseigentümer gegen die Flammen vor. Letztere konnten sich selbst aus dem Gebäude befreien, wie Einsatzleiter Frank Leiser erfuhr. Er musste in Absprache mit der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda am Freitagabend einen taktisch korrekten Standort für die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda festlegen und die Zufahrtswege dorthin freihalten.

Als Gefahr für die Kameraden bestand, wurde von Außen weiter gelöscht und mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern gesucht. Dazu wurden zwei Kameraden der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda mit der Drehleiter auf das Dach befördert. Hier wurden mit der Wärmebildkamera Glutnester geortet und Dachziegel entfernt. Anschließend konnte man mit einem gezielten Löschangriff die Flammen löschen.

Bis in die Morgenstunden waren die Kameraden aus Wittichenau, Maukendorf, Hoske sowie der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda im Einsatz.

Das Haus ist gegenwärtig nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Schaden wurde auf mindestens 50000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.