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| 13:39 Uhr

Polizei
Fernfahrer verstoßen gegen Überholverbot auf der A 4

Bautzen. Polizei kündigt weitere Kontrollen auf dem Abschnitt zwischen Pulsnitz und Hermsdorf an.

Die Polizei kontrolliert auf der BAB 4 fortwährend, ob sich die Fernfahrer an das unlängst eingerichtete Lkw-Überholverbot halten. Es besteht in Fahrtrichtung Dresden zwischen Pulsnitz und Hermsdorf und gilt für Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7.5 Tonnen.

„Bislang haben die Streifen der Verkehrspolizeiinspektion auf dem rund elf Kilometer langen Streckenabschnitt knapp 100 Fernfahrer ertappt, die gegen das Verbot verstoßen hatten“, so Thomas Knaup von der Polizeidirektion Görlitz. Diese können mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro rechnen.

In rund 80 Prozent der Fälle handelte es sich um Lkw-Fahrer ausländischer Nationalität, dabei in der überwiegenden Mehrzahl um polnische, weißrussische, ukrainische oder tschechische Staatsbürger. Lkw-Fahrer deutscher Nationalität waren in etwa 20 Prozent der Fälle betroffen. Die kontrollierten Lkw waren überwiegend in Polen zugelassen, gefolgt von beispielsweise deutschen, tschechischen, slowakischen, russischen, ukrainischen, weißrussischen oder litauischen Firmen. „Nicht selten kam es vor, dass am Steuer eines in Deutschland zugelassenen Lkw ein Fahrer ausländischer Nationalität saß“, so Thomas Knaup. Die Beamten stellten zudem fest, dass auch Fahrzeuge polnischer Speditionen zunehmend von Fahrern anderer, weiter östlich liegender Staaten gelenkt werden.

Die Polizei wird die Kontrollen auf der BAB 4 in den kommenden Monaten unverändert fortsetzen.

(dh)