„Und es ward Licht!“, sprach Gott, als er das Licht von der Finsternis trennte. Das eine nannte er Tag, das andere Nacht. Die Dunkelheit letzterer Tageszeit kann inzwischen mittels Licht-Installation aufgehoben werden. Zumindest das Kunstwerk an der Giebelwand in Hoyerswerdas Albert-Schweitzer-Straße lässt sich nun rund um die Uhr betrachten.

Anfang April hat die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda ein paar Meter vor dem Giebel einen Mast mit vier LED-Leuchten aufgestellt. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, wird die Beleuchtungszeit über eine Astro-Schaltuhr geregelt.

Stromkosten trägt die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda

Bei Sonnenuntergang geht das Licht an. Nur morgens von ein bis vier Uhr wurde eine Aus-Zeit programmiert. Erst ab vier Uhr schalten sich die Leuchter erneut ein. Im LED-Glanz strahlen die Motive aus dem Alltag der Lausitz, bis das Tageslicht der Sonne ihre Arbeit übernimmt.

Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda, spricht von einem „lebendigem Bild und weiteren Highlight im Stadtzentrum“. Die Kosten für den Strom trägt die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda.

Die Lichtinstallation am Fischer-Art-Giebel ist inzwischen die dritte im Bunde der nächtlich-lichtvollen „Erscheinungen“. Auch die Fassade vom Konrad-Zuse-Haus blinkt nachts wie der Z3-Rechner des gleichnamigen Computer-Erfinders. Und die Dachterrasse vom Lausitztower leuchtet nach Sonnenuntergang in feurigem Rot.