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| 01:05 Uhr

Fall Okon: Laubusch will klare Verhältnisse

Laubusch.. Der Fall Okon wird, so erklärte der Lau buscher Ortsvorsteher Günter Schmidt in der jüngsten Ortschaftsratssitzung, demnächst wieder den Lautaer Stadtrat beschäftigen.

Nachdem vor wenigen Tagen der Pferdestall des umstrittenen Tierhalters abgebrannt ist (die RUNDSCHAU berichtete), sei das Parlament gefragt, um sich zur weiteren Zusammenarbeit der Stadt mit dem Laubuscher zu positionieren.
Im Laubuscher Ortschaftsrat hätte man sich gerne vor dieser Beratung schon eine Meinung gebildet. Doch eine vernünftige Diskussion, so stellten die Volksvertreter sehr bald fest, war nicht möglich. Der Grund: Den Parlamentariern fehlt das Faktenwissen. Viele vermeintliche Informationen, die auch an diesem Abend wieder die Runde machten, beruhten nur auf Vermutungen oder Gerüchten.
Und so brach Ortsvorsteher Günter Schmidt die Debatte sehr schnell wieder ab - um jetzt zunächst die Lautaer Stadtverwaltung in die Pflicht zu nehmen. Aus dem Rathaus möchte der Laubuscher Ortsteilchef alle Informationen, die durch schriftliche Vereinbarungen oder Auflagen belegt sind.
Auch mit der Laubuscher Wohnungsgenossenschaft wird Schmidt den Kontakt suchen. Das Unternehmen hatte im Sommer nach dem Tod eines Hundes ihrem Mieter Okon die Tierhaltung auf dem Grund und Boden der Genossenschaft komplett untersagt. (sh)